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Kochelseebahn: Sperrung bleibt bis Mitte September bestehen

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Von: Veronika Ahn-Tauchnitz

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Auf der Strecke der Werdenfelsbahn zwischen Kochel am See und Tutzing kommt es immer wieder zu Zugausfällen, Pannen im Ersatzverkehr und Langsamfahrstrecken.
Auf der Strecke zwischen Kochel am See und Seeshaupt fährt auch die kommenden Wochen kein Zug. © arp

Die Nutzer der Kochelseebahn werden sich noch länger gedulden müssen. Die Sperrung der Strecke wird noch Wochen dauern

Kochel am See - Nach Angaben der Deutschen Bahn bleibt die seit Wochen geltende Streckensperrung der Kochelseebahn zwischen Seeshaupt und Kochel in diesem Abschnitt noch bis Mitte September – Stand: 10. August – bestehen. Bis dahin gibt es weiter Schienenersatzverkehr (SEV). Man habe sich dazu entschlossen, „um für die Fahrgäste in der Region ein planbares und möglichst stabiles Angebot zu schaffen“, so die Bahn in einer Pressemitteilung. „Durch die längerfristige Planung können trotz der derzeit angespannten Lage auf dem Markt Ersatzbusse zuverlässiger organisiert und eingesetzt werden.“

Kritik gab es auch immer wieder am Schienenersatzverkehr

Kritik hatte es zuletzt nicht nur an der desolaten Informationspolitik der Bahn gegeben, sondern immer wieder auch am SEV – auch weil die Fahrzeiten der Busse oder Taxis nirgendwo veröffentlicht wurden. Das hat sich nun geändert: Die Fahrzeiten der SEV-Busse auf der Strecke Kochel-Seeshaupt sind nun bei der Reiseauskunft auf www.bahn.de hinterlegt. Dort ist auch ersichtlich, wo sich die Ersatzhaltestellen befinden. Das war zuletzt unter anderem in Benediktbeuern nicht ganz klar. Am Mittwochnachmittag gab es nun laut Sabine Rauscher von der Tourist-Info aber die Information, dass der SEV-Bus an der Haltestelle am Benediktbeurer Rathaus hält.

Bahn entschuldigt sich bei den Fahrgästen

„Die Qualität im Werdenfelsnetz war zuletzt nicht akzeptabel und entspricht in keiner Weise unseren eigenen Ansprüchen“, wird sagt Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der DB in Bayern, in der Pressemitteilung zitiert. „Dafür entschuldigen wir uns bei den Fahrgästen, denen wir in vielen Fällen leider kein gutes Fahrangebot machen konnten.“

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