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Verhaltensauffällige Kinder sollen von einer Fachkraft für Jugendsozialarbeit betreut werden (Symbolfoto).

Ab Herbst

Kochler Franz-Marc-Schule bekommt Jugendsozialarbeiter

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An der Kochler Franz-Marc-Grundschule gibt es ab Herbst eine Stelle für die Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS). Der Kochler Gemeinderat hat der Rahmenkonzeption und der entsprechenden Kooperationsvereinbarung zugestimmt. Träger der JaS-Stelle wird die Arbeiterwohlfahrt (AWO).

Kochel am See – Dafür habe sich das Amt für Jugend und Familie ausgesprochen, berichtete Bürgermeister Thomas Holz in der jüngsten Kochler Gemeinderatssitzung. „Ich bin froh über diese Entscheidung“, sagte der Rathauschef. Denn die AWO sei schon mit Erfolg an der Benediktbeurer Schule tätig. Für die Stelle sind laut Holz bereits die ersten Bewerbungen eingegangen.

Die Weichen für die Jugendsozialarbeit hatte der Gemeinderat bereits im vergangenen Jahr gestellt, nachdem verschiedene Fachleute im Februar 2017 die Situation an der Kochler Schule geschildert hatten. Im Juli 2017 hatte der Gemeinderat dann den Grundsatzbeschluss für die halbe JaS-Stelle gefasst.

Die Kosten dafür belaufen sich auf 40 000 Euro pro Jahr. Landkreis und Regierung von Oberbayern tragen davon jeweils 8100 Euro. Weitere zehn Prozent der Personalkosten in Höhe von 3200 Euro hat der Träger zu übernehmen. Für den verbleibenden Betrag von 20 000 Euro muss die Gemeinde aufkommen. Das Geld ist nach Überzeugung des Gemeinderats gut investiert. „Von der Jugendsozialarbeit profitieren alle Kinder an der Schule“, sagte der Bürgermeister. Geholfen werde in erster Linie verhaltensauffälligen Kindern. Das bringe eine spürbare Entlastung für die Lehrkräfte, die sich so ganz auf ihre Klasse konzentrieren können. Die Jugendsozialarbeit ist laut Holz „die intensivste Form der Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Schule“. Sie soll sozial benachteiligte junge Menschen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen und fördern.

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