+
Ehrungen: CSU-Vorsitzender Anton Röckenschuß (li.), sein Stellvertreter Florian Eberl (2. v. li.) und Bürgermeister Thomas Holz (2. v. re.) ehrten Ursula Röckenschuß für 25 Jahre Mitgliedschaft in der CSU. Eine ganz besondere Ehrung erfuhren Johann Geiger (re.) und Anton Mayer (3. v. re.). Beide sind seit 50 Jahren Mitglied in der Partei. 

Kochler CSU setzt auf Verjüngung

Kochel am See – Im Hinblick auf die Kommunalwahl täten dem Ortsverband mehr jüngere Mitglieder gut. Deshalb will die Kochler CSU mehr Werbung für sich machen.

Auf „ein gutes Berichtsjahr“ mit Vorstandssitzungen, politischen Veranstaltungen sowie regionalen Aktivitäten blickte Anton Röckenschuß in der Hauptversammlung der CSU Kochel zurück. Wie der Vorsitzende in seinem Rechenschaftsbericht sagte, gehören dem Ortsverband aktuell 99 Mitglieder an. „Wir wollen aber in den nächsten Jahren wieder verstärkt das Augenmerk auf die Mitgliederwerbung für unseren Ortsverband legen“, kündigte Röckenschuß den 23 Anwesenden an. Auch hinsichtlich der nächsten Kommunalwahl täten dem Ortsverband mehr und jüngere Mitglieder gut.

CSU-Mitglied und Bürgermeister Thomas Holz gab einen Überblick über die aktuelle gemeindepolitische Lage. „Das prägende Thema“ der letzten Zeit sei der Fortgang der Bauarbeiten am Trimini gewesen. Holz verteidigte dabei den gefundenen Kompromiss mit der Kristallbäder-Gruppe. Holz betonte die Bedeutung eines Schwimmbads für Kochel als Lern- und Ausbildungsort für Kinder und Rettungsschwimmer. Er ist sich sicher, dass das Bad „eine ganz besondere Therme“ wird. Der anvisierte Eröffnungstermin am 30. November „ist weiterhin realistisch“.

In diesem Zusammenhang ging Holz auch auf die aktuelle Haushaltslage der Gemeinde ein: Rund vier Millionen Euro seien heuer für das Trimini eingeplant. Zusätzlich sei eine Kreditaufnahme von etwa drei Millionen Euro „für andere Projekte“ eingeplant, denn: „Wir wollen was machen können. Wir wollen weiterhin unsere Gemeinde entwickeln.“ Wichtige Projekte – etwa im Straßen- oder Gehwegebau – sollen nicht zugunsten des Großprojekts Trimini hintenanstehen. Holz betonte jedoch, dass diese drei Millionen lediglich im Haushalt eingeplant seien. „Wir haben den Kredit noch nicht aufgenommen“, sagte Holz und trat Gerüchten über etwaige Grundstücksverkäufe im Franz-Marc-Park entschieden entgegen. „Wir stehen sauber da“, bilanzierte Holz die allgemeine Haushaltslage. Auch mit Gerüchten hinsichtlich des geplanten Neubaus der „Seestube“ räumte der Bürgermeister auf und betonte, der Neubau, der in der Größe dem bestehenden Bau entspreche, werde nicht unmittelbar an den See gebaut. Der Fußweg sei weiterhin frei begehbar. „Am See soll man flanieren können.“

Angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation bedankte sich Holz bei allen ehrenamtlichen Helfern. Ohne sie würde es nicht gehen, sagte Holz und betonte, dass es in Kochel kaum Probleme mit den Fremden gäbe. „Wir haben wenige Zwischenfälle.“ 

Franziska Seliger  

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Das Stausee-Wehr klemmt
Die Tölzer Stadtwerke haben Probleme mit dem Mittelwehr am Stausee. Die Reparatur dürfte „mindestens einen fünfstelligen Betrag kosten“.
Das Stausee-Wehr klemmt
Mit Alkohol am Steuer erwischt
Mit zu viel Alkohol im Blut war am Dienstag gegen 1 Uhr ein 67-jähriger Greilinger mit dem Auto unterwegs.
Mit Alkohol am Steuer erwischt

Kommentare