Bei traumhaftem Frühlingswetter

Das sagen Kochler Trimini-Badegäste: „So etwas gibt es sonst nirgends“

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Bei traumhaftem Frühlingswetter konnten am Montag die ersten Besucher das neue Trimini kennenlernen. Der Blick auf See und Berge begeisterte alle. Das Wellness-Angebot wurde neugierig begutachtet. 

Kochel am See – Um Punkt 9 Uhr begrüßte Bürgermeister Thomas Holz zusammen mit Betriebsleiterin Diana Freitag den ersten Gast aus München. Die Schlange, die ins neue Trimini wollte, war lang – bis 14 Uhr wurden 500 Gäste gezählt. Damit sich auch alle zurechtfanden, standen dutzende Mitarbeiter bereit, um zum Beispiel die Wege zu erklären. Derzeit hat das Trimini 70 Angestellte, weitere Fachkräfte in allen Bereichen werden noch gesucht.

Die Orientierung ist allerdings nicht schwer. Von den neuen Umkleiden im Keller führen Treppe beziehungsweise Aufzug in den Neubau, gleich direkt zum Bereich, in dem sich Poolbar, verschiedene Entspannungsbecken, Saunen und Liegemöglichkeiten befinden. Von hier hat man auch Zugang zur Sauna im Kärntner Bauernhaus, die gestern entgegen erster Ankündigungen doch schon öffnete. In den kommenden Tagen hat man dann auch Zutritt zur großen Panoramasauna „Herzogstand“ und weiteren Angeboten.

„Die Lage ist einmalig“, schwärmten am Montag alle Gäste, die unsere Zeitung befragte. Die Besucher stammten nicht nur aus Kochel und Umgebung, sondern auch aus den umliegenden Landkreisen. „Das alte Trimini hatte einen Umbau dringend nötig“, sagte Mario Haas aus Raisting. Der 44-Jährige war mit seiner Frau und dem sechsjährigen Sohn gekommen. „Für Kinder ist es nach wie vor super“, so Haas. Die Wassertemperatur im Thermenbereich sei angenehm.

Auch die Inneneinrichtung kommt bei den Gästen gut an. „Die Saunen sind toll. So etwas gibt es sonst nirgends“, sagten zwei junge Frauen. Viele der Besucher waren erfahrene Thermen-Nutzer und achteten entsprechend auf Details. „Es gefällt mir gut, dass es in den Duschen eine Start-Stopp-Automatik gibt“, sagte Doris Goswin aus Sauerlach. Nur die Liegen könnten länger sein, „für große Leute sind sie ein bisschen kurz“.

Elisabeth Voigt aus Kochel fand die Kaltwasserbecken noch zu warm. „Ja, das wird jetzt im Testbetrieb noch geregelt und kälter eingestellt“, sagte Betriebsleiterin Diana Freitag. Sie freute sich über jede Anregung, etwa für zusätzliche Kleiderhaken. Bei zwei Gästen aus München kam das Trimini nicht so gut an. „Der Liegebereich zwischen Poolbar, Sauna-Zugängen und offenen Duschen gefällt uns nicht“, sagte das Ehepaar. „Vieles ist uns hier zu groß. Wir werden wohl künftig in kleinere Bäder gehen.“

Die Eintrittspreise fanden die Gäste akzeptabel. „Die Angestellten sollen qualifiziert sein und fair verdienen“, sagte das Ehepaar Goswin. Und ein Gast aus Weilheim meinte: „Alles ist neu, und die Fixkosten sind bestimmt nicht niedrig.“

Am Samstag, 8. April, wird der Vollbetrieb starten. Dann ist alles geöffnet, es gibt einen sogenannten „Saunafahrplan“, und die letzten Leitern und Kabeltrommeln sind verschwunden. Auch Bürgermeister Thomas Holz war gestern stundenlang im Trimini, um mit Betriebsleiterin Diana Freitag Gäste zu begrüßen oder Journalisten die Anlage zu zeigen. Und wohin zieht es hier den Bürgermeister, wenn er selbst mal Freizeit hat? Holz überlegt nicht lange: „In die Hubertussauna. Die Holzvertäfelung, die Einrichtung, der Blick – das ist einzigartig.“

So schaut‘s im neuen Kochler Trimini aus

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