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Handschlag im Kloster nach der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags (v. re.): Der stellvertretende Klosterleiter Pater Claudius Amann, Verwaltungsleiter Hilmar Gries, Klosterdirektor Pater Reinhard Gesing, WBV-Vorsteher Georg Sindlhauser und dessen Stellvertreter Hans Mürnseer.  

Kooperationsvertrag 

Wasser für Ried und fürs Kloster

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Kochel am See/Benediktbeuern – Da haben sich zwei gesucht und gefunden: Mit einem Kooperationsvertrag sichern der Wasserbeschaffungsverband (WBV) Ried und das Kloster Benediktbeuern die gemeinsame Trinkwasserversorgung.

Seit fast zwei Jahren arbeiten die beiden Einrichtungen an dem Verbundkonzept zur Nutzung der Klosterquellen am Rieder Vorberg, so WBV-Vorsteher Georg Sindlhauser. Und das ist das Ergebnis der eingehenden Verhandlungen: Das Quellwasser wird in den Anlagen des WBV Ried und den noch zu ertüchtigenden Anlagen des Klosters aufbereitet und versorgt dann den Kochler Ortsteil Ried und auch große Teile des Klosters Benediktbeuern mit Trinkwasser.

Aus der Quelle des Klosters Benediktbeuern am Rieder Vorberg fließt künftig auch das Wasser zur Versorgung des Ortsteils Ried. Die Skizze zeigt den Verlauf der Leitungen, die Quellen und die bestehenden Hochbehälter.

Bereits seit Herbst vergangenen Jahres liegen laut Sindlhauser sowohl die wasserrechtliche Bewilligung als auch die entsprechende Schutzgebietsausweisung für das Quellgebiet vor. „Wir freuen uns, dass wir jetzt gemeinsam diesen wichtigen Meilenstein bei der Sicherstellung der Trinkwasserversorgung erreicht haben und damit in die Zukunft investieren“, betonte Klosterdirektor Pater Reinhard Gesing bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags. „Denn Wasser ist ein kostbares Gut.“ WBV-Vorsteher Sindlhauser wies darauf hin, dass „die involvierten Stellen im Landratsamt Bad Tölz-Wolfratshausen und im Wasserwirtschaftsamt Weilheim eng eingebunden waren“. Die Fachbehörden hatten laut Sindlhauser „immer ein offenes Ohr für unser Projekt“. Darauf setzen alle Beteiligten bei den noch folgenden Sanierungen.

Der WBV Ried profitiert bei der Kooperation von der Klosterquelle, die einwandfreies Wasser in ausreichender Menge liefert. Dagegen war die Quelle des WBV nach Einschätzung der Fachbehörden „nicht zukunftsfähig“ für die Trinkwasserversorgung des Ortsteils Ried, sagte Bürgermeister Thomas Holz in der Kochler Ratssitzung. Proben des WBV-Wassers haben laut Holz mehrfach Grund zur Beanstandung gegeben. Auch sei die Rieder Quelle nicht sehr ergiebig. Anders dagegen die Klosterquelle: Die liefere sowohl Wasser in ausreichender Menge, und es entspreche hinsichtlich der Qualität auch den Vorgaben der Fachbehörden. Allerdings seien die Anlagen des Klosters in die Jahre gekommen und daher dringend sanierungsbedürftig. Bei den Verhandlungen habe die WBV professionelle Arbeit geleistet. Holz dankte auch den Salesianern Don Boscos für die gute Zusammenarbeit. Der Kooperationsvertrag helfe beiden Seiten.

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