Die Sonderausstellung mit Werken von Anselm Kiefer wurde bis 6. Juni verlängert.
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Die Sonderausstellung mit Werken von Anselm Kiefer wurde bis 6. Juni verlängert.

Kultur

Franz-Marc-Museum in Kochel wird am Mittwoch wieder geöffnet

  • Christiane Mühlbauer
    vonChristiane Mühlbauer
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Das Franz-Marc-Museum in Kochel ist ab Mittwoch, 10. März, wieder zugänglich. Besucher werden gebeten, sich telefonisch anzumelden. Damit will man Warteschlangen vermeiden.

  • Das Museum ist ab 10. März wieder zugänglich
  • Besucher müssen sich telefonisch unter 0 88 51/92 48 80 anmelden
  • Die Anselm-Kiefer-Schau wird bis 6. Juni verlängert

Kochel am See Vor drei Wochen hatte Direktorin Cathrin Klingsöhr-Leroy noch gehofft, nun wird es Wirklichkeit: Die Corona-Regeln werden gelockert, und aufgrund eines niedrigen Inzidenz-Wertes können auch Museen wieder Besucher empfangen.

Das Marc-Museum ist ab Mittwoch, 10. März, um 10 Uhr wieder zugänglich. Die Öffnungszeiten sind wie gewohnt dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr. Besucher werden gebeten, sich vorab telefonisch unter 0 88 51/92 48 80 anzumelden. „Damit wollen wir vermeiden, dass es zu Warteschlangen kommt, und die Stoßzeiten entzerren“, sagt Pressesprecherin Bettina Pauly.

Ins Museum dürfen 60 Personen, also 20 pro Etage. Sie haben zwei Stunden für den Besuch Zeit. „Nach unseren Erfahrungen ist das ausreichend. Aber wir schauen nicht haarklein auf die Minute.“

Die Eintrittskarte wird wie gewohnt am Eingang gekauft und bezahlt, das Museum hat dafür kein Online-System. Beim Rundgang in der Ausstellung muss eine FFP2-Maske getragen werden. Die weitere Entwicklung ist abhängig von den Inzidenz-Zahlen im Landkreis und den politischen Entscheidungen. „Wir arbeiten an weiteren Lösungen, falls die Inzidenz-Zahlen sich erhöhen sollten.“

Vor allem die Anselm-Kiefer-Schau „Opus Magnum“ fand im vergangenen Jahr überregionale Beachtung. Sie wird erneut verlängert, die Ausstellung ist bis zum 6. Juni in Kochel zu sehen. 23 Vitrinen und großformatige Fotografien geben einen spannenden Einblick in das Schaffen von Anselm Kiefer, der zu den bedeutendsten deutschen Künstlern zählt. Weil Kiefers Vitrinen dem Museum bis 2024 als Dauerleihgabe zur Verfügung stehen, will sie Direktorin Cathrin Klingsöhr-Leroy auch in den kommenden Jahren immer wieder in aktuelle Ausstellungen einbinden.

Am 20. Juni startet dann eine neue Ausstellung mit dem Titel „Ich bin mein Stil: Künstlerbildnisse im Kreis von ,Brücke‘ und ,Blauer Reiter‘“. Die Ausstellung zeigt die Porträts, auf denen sich die Künstler selbst oder gegenseitig malten: Paul Klee als Seiltänzer, Wassily Kandinsky als Rhetoriker, Max Beckmann als Gentleman, Gabriele Münter nachdenklich und August Macke als Clown. Erstmals findet dazu inhaltlich eine Kooperation in der Gruppe „MuSeenLandschaft“ statt. Ihr gehören neben dem Kochler Museum noch das Lenbachhaus,das Buchheim-Museum, das Campendonk-Museum in Penzberg und das Schlossmuseum in Murnau an. Im Internet gibt es auf www.museenlandschaft-expressionismus.de einen Überblick, wo die Museen ihren Schwerpunkt setzen.

In den vergangenen Wochen wurden in Kochel zwei Kabinette umgestaltet, die Marcs frühe Werke zeigen – unter anderem die Kinderporträts, gemalt von Vater Wilhelm – sowie mit neuen Dauerleihgaben von Gabriele Münter.

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