Ein Bild aus alten Tagen: Im Don-Bosco-Club wird gerne Billard gespielt. Derzeit ist das leider nicht möglich.
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Ein Bild aus alten Tagen: Im Don-Bosco-Club wird gerne Billard gespielt. Derzeit ist das leider nicht möglich.

Bürgermeister lobt Team des Don-Bosco-Clubs

Kochel gibt mehr Geld für Jugendarbeit aus

  • Christiane Mühlbauer
    vonChristiane Mühlbauer
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Die Gemeinde erhöht den Zuschuss für die Jugendarbeit im Don-Bosco-Club in Benediktbeuern. Bürgermeister Thomas Holz lobte die Arbeit des pädgogischen Teams.

Kochel am See – Die Zuschussanträge des Trägervereins für die Kinder- und Jugendarbeit im Loisachtal werden in den verschiedenen Gemeinden derzeit behandelt. Wie berichtet, geht es um einen höheren Zuschuss für die offene und mobile Jugendarbeit des Don-Bosco-Clubs.

Den Löwenanteil daran trägt Benediktbeuern. Dort gab es in der jüngsten Sitzung Unmut über den Antrag (wir berichteten). Auf die Gemeinde Kochel entfallen jetzt anteilsmäßig 7715 Euro, aufgeteilt in 4490 Euro für den laufenden Betrieb im Club sowie 2825 für den Streetworker (mobile Jugendarbeit).

Bürgermeister Thomas Holz (CSU) wies drauf hin, dass Nebenkosten in Höhe von 16 500 Euro vom Förderverein, Spendern und Fördertöpfen getragen werden. „Die Mitarbeiter im Club leisten hervorragende Arbeit“, sagte der Bürgermeister. Natürlich müsse man schauen, dass „die Kosten nicht davon laufen“, die Steigerung jetzt sei jedoch mit tariflichen Eingruppierungen verbunden. „Den Zuschuss kann sich Kochel leisten“, sagte Holz, denn es sei „gut angelegtes Geld“. Präventionsarbeit im sozialen Bereich sei wichtig. „Denn wenn man eingreifen muss, wenn etwas vorgefallen ist, ist es viel, viel teurer.“ Der Club sei eine gute Anlaufstelle für junge Menschen. Der höhere Zuschuss wurde vom Gemeinderat einstimmig genehmigt.  

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