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Tödlicher Unfall in Kochel am See

Monteur von Baufahrzeug erdrückt

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Er war wohl sofort tot: Ein 23-jähriger Mann aus Hohenau verlor am Montagvormittag auf tragische Weise in Kochel sein Leben. 

Kochel am See – Ein junger Mann ist am Montagvormittag in Kochel am See tödlich verunglückt. Der 23-jährige Monteur aus dem niederbayerischen Hohenau (Kreis Freyung-Grafenau) wurde von einem fünf Tonnen schweren Kompaktlader erdrückt.

Der Unfall ereignete sich laut dem Kochler Polizei-Chef Steffen Wiedemann gegen 9.30 Uhr auf dem Prälatenweg, der parallel zur Bahnlinie verläuft. Dort war der Mann in einem radladerähnlichen Baufahrzeug in Richtung Pessenbach unterwegs, als er kurz vor dem Bahnhof nach links von dem unbefestigten Weg abkam. „Offenbar wollte er einer Pfütze ausweichen“, sagt Wiedemann. Die Folge: Der Kompaktlader kippte und fiel zirka einen Meter die Böschung hinab. Er kam auf der linken Seite auf der Wiese unterhalb des Weges zum Liegen. Der Arbeiter hatte den Beckengurt nicht angelegt, weshalb er wohl aus dem Fahrerhaus geschleudert wurde und unter den Kompaktlader geriet. Vermutlich war er sofort tot. 

Ein Passant alarmierte die Rettungskräfte. Dazu gehörte auch die Freiwillige Feuerwehr Kochel, die laut Kommandant Hubert Resenberger mit 23 Mann vor Ort war. Sie hatte die schwere Aufgabe, die Leiche zu bergen und den Kompaktlader aus dem Graben zu ziehen. An dem Fahrzeug entstand ein Schaden von geschätzt 12 000 Euro. 

Neben der Feuerwehr waren der Rettungshubschrauber Christoph Murnau sowie das Rote Kreuz Kochel im Einsatz. Vor Ort waren laut Resenberger auch die Bundespolizei und ein Notfallmanager der Deutschen Bahn. Der Monteur baute nämlich im Auftrag des Unternehmens Kabeltröge für das geplante elektrische Stellwerk. Warum er mit dem Kompaktlader in Richtung Pessenbech fuhr, konnte die Polizei noch nicht klären.

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