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Keine Durchfahrt: Die am Dienstag am Desselgraben abgegangene Mure blockiert die Staatsstraße 2072 zwischen Sachenbach und Urfeld. Die Geröllmassen werden in den kommenden Tagen weggeräumt.

Unwetter

Mure verschüttet Uferstraße am Walchensee

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Ein schweres Gewitter mit heftigen Regenfällen ist am Dienstagabend über den Walchensee gezogen und hat für einen Murenabgang gesorgt. Die Uferstraße zwischen Urfeld und Sachenbach ist seitdem gesperrt.

Kochel am See/Urfeld – „Das Gewitter hat uns richtig heftig erwischt“, berichtete der Kochler Bürgermeister Thomas Holz am Mittwoch. Er war nach den Regengüssen am Vorabend an den Brennpunkten unterwegs.

Während das Staatliche Bauamt nach einem Murenabgang die Anwohnerstraße von Urfeld nach Sachenbach sperrte, hatte die Kochler Feuerwehr vor allem in Altjoch alle Hände voll zu tun. „Unsere Männer haben Barrieren aufgebaut, weil der Kesselbach über seine Ufer getreten ist“, so Holz. Einige Anwohner haben zudem kurzerhand Bierbänke „hochkant aufgestellt und mit Humus stabilisiert“. So konnte das Wasser nicht in die Keller laufen. Ein kleines Rinnsaal neben dem Walchenseekraftwerk habe sich bei dem Gewitter in einen Sturzbach verwandelt. Im Altenheim „Seehof“ lief ein Keller voll. Auch die Baustelle an der Kochler Kindertagesstätte war laut Holz von dem Unwetter betroffen. Der Schaden halte sich glücklicherweise in Grenzen. „Wir haben gleich Bautrockner aufgestellt, damit die neuen Räume wieder austrocknen“, so Holz.

Gesperrt ist inzwischen die Alte Kesselbergstraße. Auch dort seien kleine Wässerchen zu Sturzbächen geworden. Über die einzelnen Schäden müsse man sich noch einen Überblick verschaffen. Derzeit seien die Kochler Bauhof-Arbeiter damit beschäftigt, die ausgewaschenen Wanderwege zu reparieren.

Die Räumung des Murenabgangs am Desselgraben zwischen Urfeld und Sachenbach wird noch einige Tage auf sich warten lassen. Die Staatsstraße 2072 bleibt laut Martin Herda vom Staatlichen Bauamt Weilheim bis auf Weiteres für den gesamten Verkehr gesperrt – auch für Fußgänger. Im oberen Teil vom Desselgraben hängen laut Herda noch einige große Felsbrocken. Bei einem Ortstermin mit Geologen soll nun am Freitag das weitere Vorgehen geklärt werden. Nur falls keine Gefahr bestehe, könne man mit dem Abtransport des Gerölls beginnen.

Erst am Freitag war heftigerStarkregen über Großweil niedergegangen.

Experten glauben jedoch, dass die regionale Häufung ein Zufall ist.

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