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Malen und basteln, wie es einem gefällt: Das kann man im Franz-Marc-Museum. 

Ferienprogramm im Franz-Marc-Museum in Kochel

Nach Herzenslust kreativ sein

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Die Ferienangebote des Franz-Marc-Museums in Kochel erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Hier ein Überblick, was in der zweiten Woche der Pfingstferien so alles geboten ist.  

Kochel am See –  Ein „Klassiker“ im Veranstaltungsprogramm ist das Angebot, „Weltraumschrott“ basteln zu können – das ist wieder möglich am Dienstag, 13. Juni, und zwar von 10 bis 13 Uhr. Kursleiter ist Michael Sterna. Aus alten Elektrogeräten und Styropor werden laut Sterna „verrückte Sachen“ gebaut, die man mit kleinen LED-Lämpchen zum Leuchten bringt.

Ebenfalls am Dienstag, 13. Juni, kommen Kinder von 14 bis 17 Uhr mit den künstlerischen Methoden Drucktechnik und Radierung in Berührung. Es soll ein Selbstbildnis entstehen, angefertigt nach einem mitgebrachten Foto oder nach einem Bild, das im Kurs gemacht wird. Dieser Kurs trägt den Titel „Drück dich!“.

Eine Bildhauerwerkstatt mit Holz und Naturmaterialien bietet am Mittwoch, 14. Juni, die Kunstpädagogin Silke Lühr an. Nach dem Besuch der Ausstellung von Per Kirkeby gestalten die Teilnehmer Skulpturen aus leicht formbaren Materialien. Bei gutem Wetter wird im Museumsgarten gearbeitet (10 bis 13 Uhr). Am Nachmittag des gleichen Tags bietet Silke Lühr von 14 bis 16 Uhr einen Malkurs mit Pastellfarben an. So lernt man, wie man besonders leuchtende und fließende Übergänge gestaltet. Die Motive werden im Museumsgarten gesucht, bei schönem Wetter wird dort gearbeitet.

Wie man hingegen auf großen Leinwänden malt, erklärt Silke Lühr an Fronleichnam, Donnerstag, 15. Juni, von 10 bis 13 Uhr. Vorbild für eigene Werke ist die laufende Sonderausstellung. Ein Mosaik zu gestalten, ist das Ziel des gleichnamigen Kurses, der ebenfalls an Fronleichnam von 14 bis 17 Uhr im Museum stattfindet. Kursleiter ist wieder Michael Sterna. Den Teilnehmern steht eine Schatzkiste mit Kachelbruch, Spiegelscherben und Natursteinen zur Verfügung, und Vorbild sind die Bilder im Museum.

Am Freitag, 16. Juni, erklärt Silke Lühr, wie eine Druckpresse funktioniert. Man lernt aber auch einfache Handdrucktechniken, die man zu Hause nachmachen kann (10 bis 13 Uhr).

Zum Abschluss des Ferienprogramms gibt es am Samstag, 17. Juni, zuerst die Möglichkeit, „Dschungelszenen“ zu gestalten. Kursleiterin Katrin Zeise zeigt von 10 bis 13 Uhr, wie man Collagen macht. Nachmittags heißt es von 14 bis 17 Uhr „ab ins Gestrüpp!“. „Wilde Bilder zum Thema Gestrüpp“ sollen entstehen – in Anlehnung an die Werke von Per Kirkeby mit Farbe und Tusche. Bei schönem Wetter draußen.


Infos und Anmeldung unter Ruf 0 88 51/92 48 80 oder über www.franz-marc-museum.de. Mitmachen können übrigens immer Kinder ab sechs Jahren und Erwachsene. Die Teilnahme kostet stets acht Euro, bei einigen Kursen kommt noch Materialgebühr in Höhe von fünf Euro hinzu.

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