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Grußwort in der Heimatbühne: Landrat Josef Niedermaier (am Mikrofon) gratuliert zur Trimini-Eröffnung.

Bürgerversammlung 

Neue Geduldsprobe für Kochler Bahnfahrer

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Die Bahnlinie zwischen Kochel und Tutzing bekommt ein neues elektrisches Stellwerk. Für Pendler bedeutet das im Sommer: Busfahren.

Kochel am See – Herzlich lachen musste Landrat Josef Niedermaier, der am Mittwochabend mit einem Jugendbild auf der Leinwand zum Grußwort in der Heimatbühne aufgerufen wurde. „Da hatte ich noch zehn Kilo weniger auf der Hüfte und schaue aus wie der Thomas Holz“, sagte Niedermaier. Er gratulierte den Kochlern zu ihrer derzeitigen „Welle der Euphorie“ nach der Trimini-Eröffnung. Die neue Therme ist nach Überzeugung des Landrats „ein „Meilenstein für den Tourismus – nicht nur in Kochel und im Landkreis, sondern in ganz Oberbayern und in Süddeutschland“. Holz habe als Bürgermeister auch in den schwierigen Zeiten der Zusammenarbeit mit dem Investor viel Mut, Geduld und Ausdauer bewiesen. Das zahle sich nun aus.

Die offizielle Eröffnung des neuen Trimini vor zwei Tagen nahm im alphabetisch gegliederten Jahresbericht des Bürgermeisters naturgemäß breiten Raum ein. Thomas Holz wartete aber auch mit Neuigkeiten auf. Beispielsweise unter dem Buchstaben B mit den geplanten Bauarbeiten auf der Bahnlinie Kochel – Tutzing. An der 35 Kilometer langen Strecke wird ein elektronisches Stellwerk eingebaut, das von Weilheim aus den gesamten Abschnitt der Kochelseebahn überwacht. Wegen der notwendigen Bauarbeiten müssen die Pendler heuer in den Sommerferien auf Busse umsteigen, berichtete Guido Rupp von der Deutschen Bahn. „Sechs Wochen Schienenersatzverkehr ist alles andere als ideal“, bedauerte Bürgermeister Holz. Andererseits werde durch das elektronische Stellwerk, das im November 2018 in Betrieb genommen werden soll, auch die Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit der Züge verbessert, versprach Rupp.

Eine Großbaustelle wird auch die Erneuerung der Bahnüberführung bei Ried, kündigte der Bürgermeister an. Nach langem Hin und Her habe die Deutsche Bahn nun mitgeteilt, dass die Durchfahrt 4,50 Meter hoch und ebenso breit werde. Holz: „Das ist genau die Höhe und Breite, die die Landwirte dort brauchen.“

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