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Das neue Trimini: Diese dreidimensionale Animation zeigt eine Ansicht auf die Kristall-Therme vom Kochelsee aus. Links das alte Kärntner Bauernhaus mit der Außensauna. In der Mitte ist im Obergeschoss das große Sonnendeck mit Whirlpool zu sehen. Rechts im Bild das bestehende Trimini-Außenbecken. 

So sieht das neue Kochler Kristall-Trimini aus

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Kochel am See - Eine Mega-Sauna für bis zu 400 Personen, große Sonnenterrassen und ein altes Bauernhaus aus Kärnten: So schaut das neue Kochler Kristall-Trimini aus. Spätestens Ende November geht der Wellness-Tempel in Betrieb. 

Die Bauarbeiten am neuen Kristall-Trimini kommen mit Hochtouren voran. Davon hat sich der Kochler Gemeinderat bei einem Ortstermin vor seiner jüngsten Sitzung überzeugt. „Wir haben den Eindruck, dass auf der Baustelle alles bestens läuft“, berichtete Bürgermeister Thomas Holz nach dem Rundgang. Demnach sei die Installation der Lüftungsanlage bereits sehr weit fortgeschritten, und mittlerweile seien die Toiletten schon teilweise gefliest. Das große Poolbarbecken ist laut Holz kurz vor der Fertigstellung.

Der verantwortliche Projektleiter Dieter Schimak habe den Gemeinderäten versichert, dass der Baufortschritt im Zeitplan liege. Damit sei eine Eröffnung der Erweiterung und des Trimini-Anbaus zum 30. November dieses Jahres weiterhin realistisch.

Am Rande der Großbaustelle wird derzeit ein altes Bauernhaus aus Kärnten wieder aufgebaut. Der Anfang Juli gestorbene „Bäderkönig“ Heinz Steinhart hatte es bereits vor zehn Jahren gekauft. In dem alten Holzhaus soll – wie berichtet – eine Außensauna eingebaut werden. Daneben im Obergeschoss des Neubaus mit vorgelagerter Sonnenterrasse entsteht die Mega-Sauna mit Platz für 400 Besucher – neben weiteren Dampfbädern und Becken.

An dem Ortstermin am vergangenen Dienstag wollte ursprünglich auch Gerd Bittermann teilnehmen. Der Vorstandsvorsitzende der Kristall-Bäder AG musste jedoch seinen Besuch aus gesundheitlichen Gründen kurzfristig absagen. Nach dem Tod von Heinz Steinhart sei das Unternehmen inzwischen zur Normalität zurückgekehrt. „Das Ableben von Herrn Steinhart hat uns alle sehr berührt und schwer beschäftigt“, so Bittermann. Er habe sich in den vergangenen Monaten viel um den schwer kranken Patienten gekümmert. „Das war mir wichtiger als das Tagesgeschäft.“ Das habe Zeit in Anspruch genommen, so dass es bei manchen Entscheidungen auf der Baustelle zu geringfügigen Verzögerungen gekommen sein könne. Auf die Fertigstellung des Großprojekts habe dies keinen Einfluss. „Wir setzen alles daran, dass im November gestartet werden kann“, so Bittermann. Im Laufe des Baufortschritts gebe es immer wieder kleine Änderungen bei der Detailausführung. Die vom Investor beauftragten Planungsunternehmen und Ingenieurbüros seien stets darum bemüht gewesen, „das Bestmögliche aus der zu bebauenden Fläche herauszuholen“.

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