Auf dieser Fläche an der Trimini-Straße soll der Wohnmobil-Stellplatz gebaut werden. 
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Auf dieser Fläche an der Trimini-Straße soll der Wohnmobil-Stellplatz gebaut werden. 

Gemeinderat Kochel

Stellplätze für Wohnmobile vorm Trimini

  • Alois Ostler
    vonAlois Ostler
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Am Kochelseeufer soll ein Wohnmobil-Stellplatz entstehen. In einem ersten Bauabschnitt werden dort 90 Stellplätze ausgewiesen. Der Kochler Gemeinderat hat am Dienstagabend für die Pläne grünes Licht gegeben.

Kochel am See – Die Idee ist nicht neu. Bereits im Oktober 2018 hatte der Kochler Gemeinderat beschlossen, die Idee der Errichtung eines Wohnmobil-Stellplatzes im südlichen Bereich des Festplatzes an der Trimini-Straße weiterzuverfolgen. Die Verwaltung wurde seinerzeit auch beauftragt, eine Planung mit Kostenschätzung vorzulegen.

In der Zwischenzeit haben laut Bürgermeister Thomas Holz zahlreiche Gespräche stattgefunden – unter anderem mit den Betreibern der Camping-Plätze im Gemeindegebiet, mit Planern, mit Rechtsanwälten, mit den Verantwortlichen vom Kochler Kristall Trimini GmbH sowie mit dem Tölzer Landratsamt. Laut Kreisbauamt ist an dieser Stelle eine baurechtliche Genehmigung denkbar, denn das entsprechende Areal ist im Flächennutzungsplan als „Sondergebiet Sport und Freizeit“ ausgewiesen.

Bauliche Genehmigung an der Stelle „denkbar“ 

Den Bauantrag hat die in Erlangen ansässige Bäder- und Thermen-Consult-Gesellschaft eingereicht, die zum Netzwerk der Kristallbäder AG zählt. Das Unternehmen plant demnach nicht nur einen Wohnmobil-Stellplatz, sondern auch ein entsprechendes Sanitärgebäude mit Duschen, Toiletten und Waschmaschinen-Plätzen für die Nutzer. Zudem soll eine Rezeption in dem Neubau untergebracht werden. In einem ersten Bauabschnitt sind laut Holz 90 Stellplätze vorgesehen. In einem zweiten Bauabschnitt könnten weitere 20 Stellplätze angelegt werden.

Zu Stellplatz auch Sanitärgebäude geplant 

Die fragliche Fläche liegt neben dem Boule-Platz der Kochler „Gebirgskugelschmeißer“, sagte der Bürgermeister. Weder deren Vereinsgelände noch das der Fußballer werde durch das Bauvorhaben beeinträchtigt. Die Felder bleiben demnach frei zugänglich. Auch eine vorübergehende Nutzung mit einem Festzeltbetrieb sei künftig möglich. Die Fläche reiche für ein Bierzelt in der üblichen Größe aus, sagte Bürgermeister-Stellvertreter Thomas Eberl. Bis wann mit einer Verwirklichung der Pläne zu rechnen sei, lasse sich derzeit noch nicht abschätzen, sagte Bürgermeister Holz auf Nachfrage. Seiner Einschätzung nach wird der neue Stellplatz den Nachtparkplatz am Walchensee deutlich entlasten.

Mögliche Entlastung des Nachtparplatzes am Walchensee 

Unter anderem weniger Stellplätze für sogenannte Megaliner hätte sich Gemeinderätin Sonja Mayer (Mitte) gewünscht. Ein Hauptnutzen des Bauvorhabens wäre ihrer Ansicht nach eine öffentliche Toilettenanlage. Die geplante Kanalisation in dem fraglichen Bereich ist ihrer Einschätzung nach „grundsätzlich gut“.

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Eine Vertagung des Tagesordnungspunkts wünschte sich in der Aussprache noch Klaus Barthel (SPD). Zum einen sollten einige für ihn offene Fragen noch geklärt werden. Zum anderen hielte er es für gut, wenn das Bauvorhaben „noch einige Wochen in Kochel diskutiert. Grundsätzlich sei man sich aber im Bauausschuss einig gewesen, „dass wir das wollen“.

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Der Kochler Gemeinderat stimmte schließlich mehrheitlich dem Vorhaben zu. Für eine Vertagung der Entscheidung plädierten lediglich Klaus Barthel, Reinhard Dollrieß (Freie Wähler) und Sonja Mayer.

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