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Ein überregionaler Anziehungspunkt für Kochel ist das neue Trimini – hier die Herzogstandsauna der Therme

Tourismus

Trimini sorgt für neuen Kochler Gästerekord

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Neuer Spitzenwert bei den Gästezahlen im Zweiseen-Land. „Mit über 63 500 Ankünften haben wir 2017 das dritte Jahr in Folge einen neuen Rekord aufgestellt“, freute sich Kochels Bürgermeister Thomas Holz.

Kochel am See – „So viele Gäste waren seit Beginn der Aufzeichnungen vor 33 Jahren noch nie in unserer Gemeinde“, sagte der Rathauschef, der in der jüngsten Gemeinderatssitzung die Tourismuszahlen vorlegte. Auch bei den Übernachtungszahlen besteht demnach Grund zur Freude. Mit über 242 000 Übernachtungen habe man das zweite Mal hintereinander den Wert von 240 000 übertroffen. Der Trend bei den Übernachtungen steigt laut Holz seit zehn Jahren kontinuierlich an.

Schuld an dem Rekordergebnis bei den Gästezahlen ist die Eröffnung des Kristall-Trimini im vergangenen Frühjahr. „Das hat uns einen positiven Schub gegeben“, sagte Holz. Mit der Therme sei ein neuer Anziehungspunkt „mit überregionaler Strahlkraft“ entstanden. Das lasse sich vor allem an den Kochler Tourismuszahlen ablesen. Im Vergleich zum Vorjahr sind hier die Ankünfte um fast vier Prozent gestiegen, und bei den Übernachtungen gab es einen Zuwachs von fast 2,7 Prozent. Bemerkenswert ist laut Holz, dass das Trimini die Gäste in der ansonsten eher ruhigen Nebensaison anzieht. So gab es allein im Dezember einen Zuwachs von 20 Prozent, im November betrug das Plus elf Prozent.

Die Zahlen für das Zweiseen-Land (also Kochel und Walchensee zusammen) wären nach Einschätzung der Tourist-Info (TI) wohl noch besser ausgefallen, wenn nicht das Seehotel Einsiedl geschlossen hätte. Die Einstellung des Betriebs hat nach TI-Angaben zu einem Minus von sechs Prozent bei den Ankünften und fünf Prozent bei den Übernachtungen im Walchenseegebiet geführt. Dieser Rückgang konnte durch einen Zuwachs in den übrigen Gemeindeteilen vollständig kompensiert werden, heißt es im Jahresbericht des TI-Leiters Manuel Huber.

So schaut‘s im neuen Kochler Trimini aus

Die positiven Gästezahlen sind laut Holz zum einen den einheimischen Vermietern zuzuschreiben. „Ihrem teils unermüdlichen Engagement ist es zu verdanken, dass sich die Gäste in unserer Gemeinde wohlfühlen“, sagte der Bürgermeister. Zum anderen sei der Erfolg aber auch auf die ausgesprochen gute Arbeit der beiden Tourist-Infos zurückzuführen.

Bei der Werbung müsse man mit der Zeit gehen. Deshalb werde man den Auftritt in den Sozialen Medien weiter ausbauen. Zudem arbeite man daran, dass die Internet-Darstellung der Homepage für Tablet und Smartphones weiter verbessert werde.

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