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Prima Aussicht: Projektleiter Dieter Schimak (4. v. li.) erläutert Bürgermeister Thomas Holz (5. v. li.) und den Gemeinderäten auf der Sonnenterrasse den Baufortschritt.

Trimini-Erweiterung 

Badeträume auf der Baustelle

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Kochel am See – Das ist ein Termin, der im Kochler Gemeinderat regelmäßig für gute Laune sorgt: ein Besuch auf der Trimini-Baustelle. Vor der jüngsten Sitzung war wieder so ein aufschlussreicher Rundgang in dem Rohbau angesagt.

„Die Baumaßnahmen laufen auf Hochtouren und liegen im Zeitplan“, so lautete auch am Dienstag der Sachstandsbericht von Thomas Holz. Der Bürgermeister hatte sich vor der Juni-Sitzung zusammen mit dem Gemeinderat einmal mehr die Großbaustelle angeschaut. Nach dem kurzen Rundgang versicherte Projektleiter Dieter Schimak einmal mehr: Die Eröffnung der neuen Therme bis zum 30. November dieses Jahres ist weiterhin realistisch. Besser noch: Die Bauarbeiten liegen so gut im Zeitplan, dass die die Einweihung bereits einige Wochen früher möglich ist.

Von der künftigen Sonnenterrasse aus genossen die Gemeinderäte den Blick über dem Kochelsee. An dem ausnahmsweise sonnigen Frühsommerabend konnte man sich laut Bürgermeister Holz gut vorstellen, welch atemberaubende Ausblicke eines Tages auf die Trimini-Gäste warten. „Die große Front zum See soll durchgehend verglast werden, damit ein ganzjähriger Ausblick auf den See möglich ist“, so der Rathauschef.

Die Rohbauarbeiten an der Trimini-Erweiterung sind inzwischen komplett abgeschlossen, berichtete Projektleiter Schimak den Räten. Im Untergeschoss sollen nun die Installations- und Fliesenarbeiten beginnen. Inzwischen ist das Poolbar-Becken größtenteils gefliest. Rund um diesen künftigen Mittelpunkt der Therme war – wie berichtet – am 22. April das Richtfest gefeiert worden.

In den kommenden Wochen soll die Außensauna angeliefert werden. Heinz Steinhart, der Aufsichtsratsvorsitzende der Kristallbäder-Gruppe, hat dafür bereits vor zehn Jahren ein altes Bauernhaus in Kärnten gekauft, das nun am Hang neben dem Neubau mit eingebauter Sauna wieder errichtet wird.

Bereits im Mai hat das Tölzer Landratsamt auch einen Tekturantrag genehmigt, der einige Änderungen in der Bauausführung ermöglicht, berichtete Bürgermeister Holz in der Sitzung am Dienstag. Die Umplanungen hatte der Kochler Gemeinderat schon im vergangenen Dezember einstimmig gebilligt. Demnach können unter anderem das Polarbecken und der Ruheraum vergrößert werden. Die neue Therme wartet mit vier Innensaunen und drei Außensaunen plus Saunahaus auf. Hauptattraktion wird die Mega-Sauna mit Platz für 400 Besucher.

Bereits gebaut und nun auch nachträglich genehmigt ist das Pultdach (anstelle des ursprünglich geplanten Satteldachs) für das neue Trimini. Das soll in den kommenden Monaten noch mit einer leistungsstarken Fotovoltaikanlage ausgestattet werden.

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