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Prima Aussicht: Drei Becken in der Saunalandschaft mit einem Zugang zum Außenbereich. 

Trimini-Erweiterung in Kochel

Endspurt hinter verschlossenen Türen

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Kochel am See - Endspurt auf der Großbaustelle am Kochelsee: Im Kristall-Trimini arbeiten die Handwerker derzeit im Schichtbetrieb. Im März soll die 20 Millionen Euro teure neue Therme eröffnen.

Seit über einer Woche ist dieFreizeiteinrichtung geschlossen. „Jetzt müssen der Neubau und der Altbestand vereint werden“, sagt Kristall-Trimini-Geschäftsführer Gert Bittermann. Dreh- und Angelpunkt ist das neue Foyer mit Kassenbereich und Zugang zu den Umkleiden. Diese Baumaßnahme könne nicht im laufenden Betrieb erfolgen. Deshalb habe man am 9. Januar wie angekündigt geschlossen. „Wir bauen demnächst einen Aufzug und neue Kassenautomaten ein“, sagt Bittermann. Auch die Bodenbeläge im Altbau sowie die bestehenden Umkleiden und Sanitäranlagen im Altbau werden erneuert.

Zudem muss in den kommenden Wochen der Brandschutz im Gastronomiebereich verbessert, und das Restaurant muss an den Neubau angebunden werden. Dafür arbeiten laut Bittermann „jede Menge Leute – zum Teil im Schichtbetrieb“.

Der viele Schnee und die Kälte erschweren den Baufortgang. „Unsere Fachplaner hatten mit milderen Temperaturen geliebäugelt“, so der Geschäftsführer. „Es ist noch sehr viel zu tun.“ Dennoch soll die Therme – wie Ende November angekündigt – im kommenden März eröffnet werden. Voraussetzung sei, dass alle behördlichen Abnahmen erfolgen können, und dass der Probebetrieb erfolgreich war. Was Bittermann auf keinen Fall will: „Dass irgendetwas nicht ganz fertig ist.“ Lieber würde er dann „erst eine Woche später eröffnen“. Er ist überzeugt: Das Kristall-Trimini wird „eine großartige Anlage“.

Heute und am Donnerstag ist der Geschäftsführer selbst in Kochel. Es geht um die Feinabstimmung bei den Eintrittspreisen. Wie hoch diese sein werden, lasse sich noch nicht genau sagen. Nur so viel: „Die Preisgestaltung wird dem Angebot und der Aussicht gerecht werden.“

Geplant sind laut Bittermann drei Tarifzonen. Zum einen der Textilbereich einschließlich der gesamten Außenanlagen, zum anderen der Saunabereich sowie ein Kombiticket. Vorgesehen sind Drei- und Fünfstunden-Karten mit Nachzahlungsmöglichkeit sowie ein Ganztagsticket. Bei den Gesprächen mit dabei ist laut Bittermann die künftige Kochler Betriebsleiterin Diana Freitag.

Die Ideenschmiede des Kristall-Konzerns ist in diesen Tagen mit der Namensfindung für die diversen Thermen-Einrichtungen beschäftigt. Die Mega-Sauna mit Platz für 300 Personen soll – schon wegen der Aussicht – eine Verbindung zum Herzogstand herstellen. Auch für die Außensauna in einem ehemaligen Kärntner Bauernhof will man sich laut Bittermann einen typischen Namen einfallen lassen. Zunächst aber müsse der Schreiner die Innenausstattung vollenden. „Das wird sehr edel“, so der Geschäftsführer. Es gebe nur wenige Saunen mit einer „so tollen Ausstattung“.

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