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Im abgelaufenen Jahr hat der Wasserverband durch die Betriebsaufnahme der neuen Trimini-Therme mehr Wasser verkauft.

Bilanz in Kochel

Trimini tut dem Wasserverband gut

„Das war ein sehr arbeitsreiches Jahr für uns.“ Mit diesen Worten bilanzierte Anton Röckenschuss die vergangenen Monate, die hinter dem Wasserbeschaffungsverband (WBV) Kochel liegen.

Kochel am See In der Hauptversammlung listete der WBV-Vorsteher die zahlreichen Arbeiten auf, die der Verband 2017 angepackt hat. Darunter an erster Stelle die Sanierung der südlichen Rabenkopfquelle. Rund 95 000 Euro habe diese Maßnahme gekostet. „Die sanierte Quelle bringt jetzt rund 172 Kubikmeter täglich mehr Wasser“, informierte Röckenschuss. Der Grund sei, dass die Quelle nun wieder dicht sei. Die Sanierung der etwa 80 Jahre alten Quelle war laut Wassermeister Thomas Eberl außerdem notwendig geworden, weil Wurzelteile in den Sammelschacht eingewachsen waren.

Wie Röckenschuss informierte, betreut der Verband aktuell knapp 700 Hausanschlüsse im Hauptort Kochel sowie in Altjoch. Der Wasserpreis beträgt derzeit 95 Cent pro Kubikmeter. Angesichts vielfältiger Investitionen und Aufgaben „kommen wir gerade so über die Runden“. Erhöhen wolle man den Preis aber nicht, denn: „Wir wollen die Bürger nicht mehr belasten als unbedingt notwendig“, so Röckenschuss.

Im abgelaufenen Jahr hat der Wasserverband durch die Betriebsaufnahme des Trimini mehr Wasser verkauft, was sich laut Röckenschuss in Mehreinnahmen von rund 20 000 Euro niederschlägt. Das Trimini tue der Finanzseite des Wasserverbands also recht gut, bemerkte Bürgermeister Thomas Holz in seinen Grußworten. Er lobte die engagierte Arbeit der – bis auf den Wassermeister – ehrenamtlichen Verbandsmitglieder, die sehr verantwortungsbewusst mit dem hohen Gut Trinkwasser umgehen.

Im Jahr 2018 kommen auf den Verband laut Röckenschuss erneut „vielfältige Aufgaben“ zu. Unter anderem soll mit der Sanierung der nördlichen Rabenkopfquelle begonnen werden. Rund 120 000 Euro sind dafür veranschlagt. Auch diese Quelle ist laut Röckenschuss rund 90 Jahre alt und müsse dringend neu gefasst werden. Außerdem gelte es, neue Hauptleitungen zu Neubaugebieten – etwa am Sonnenstein – zu verlegen.   (fn)

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