Eine Seeungeheuer-Bank und weitere Kunstwerke fertigten im Oktober vergangenen Jahres im Wikingerdorf „Flake“ (v. li.) Jule Kesten und Marit Schongar mit den Lehrern Susanna Bentele und Anton Ostler von den Schulen für Holz und Gestaltung des Bezirks Oberbayern. Jetzt werden die fertigen Skulpturen aufgestellt.
+
Eine Seeungeheuer-Bank und weitere Kunstwerke fertigten im Oktober vergangenen Jahres im Wikingerdorf „Flake“ (v. li.) Jule Kesten und Marit Schongar mit den Lehrern Susanna Bentele und Anton Ostler von den Schulen für Holz und Gestaltung des Bezirks Oberbayern. Jetzt werden die fertigen Skulpturen aufgestellt.

Noch bis 20. September geschlossen

Umbauarbeiten im Wikingerdorf am Walchensee: Skulpturen für „Flake“

  • VonElena Royer
    schließen

Im Moment ist das Wikingerdorf Flake am Ufer des Walchensees geschlossen. Der Grund sind Umbauarbeiten. Wiedereröffnung ist Ende September.

Kochel am See – Eine Seeungeheuer-Sitzbank, eine Wikinger-Walküre als Totempfahl, ein Wikingerboot und Giebelköpfe für die Häuser. Das sind nur ein paar der neuen Kunstwerke, die schon bald das Wikingerdorf „Flake“ am Westufer des Walchensees zieren sollen.

Was genau die Besucher nach dem Umbau erwartet, wird noch nicht verraten

Damit sich das Filmkulissendorf demnächst in voller Pracht präsentieren kann, ist „Flake“ seit Dienstag und noch bis Montag, 20. September, geschlossen. „Das Dorf bleibt aus Sicherheitsgründen zu“, erklärt Katrin Bauer von der touristischen Abteilung der Gemeinde. Denn derzeit werden dort die bildhauerischen Kunstwerke, die von den Schulen für Holz und Gestaltung (SHG) des Bezirks Oberbayern in Garmisch-Partenkirchen erarbeitet wurden, aufgebaut. „Für die großen Skulpturen werden Fundamente und Löcher im Boden benötigt, das wäre zu gefährlich für die Besucher“, erklärt Bauer. Was genau die Besucher in „Flake“ nach Abschluss der Arbeiten erwartet, dazu hält sich Bauer noch bedeckt. „Es soll eine Überraschung sein“, sagt sie.

Das schlechte Wetter verzögerte die Arbeiten

Ursprünglich sollten die Skulpturen bereits im Frühjahr aufgestellt werden, doch wegen des unbeständigen Wetters verzögerte sich der Aufbau, sagt Daniel Weickel, Leiter der Tourist-Info Kochel.

Vergangenen Herbst fertigten wie berichtet zehn Holzbildhauer-Azubis der SHG zusammen mit zwei Lehrkräften die Skulpturen aus acht dicken Eichenstämmen, die das Forstrevier Kochel zur Verfügung gestellt hatte. Weil das Wikinger-Dorf aus Pappelholz gefertigt ist, das nicht sehr stabil ist, mussten in der Vergangenheit immer wieder Schäden ausgebessert werden. Die neuen Holzskulpturen sollen den Besuchern von „Flake“ nun aber länger Freude bereiten.  

Bad-Tölz-Newsletter: Alles aus Ihrer Region! Unser brandneuer Bad-Tölz-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus der Region Bad Tölz – inklusive aller Neuigkeiten zur Corona-Krise in Ihrer Gemeinde. Melden Sie sich hier an.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare