Schreckliches Zug-Unglück: Großeinsatz läuft - wohl mindestens ein Todesopfer

Schreckliches Zug-Unglück: Großeinsatz läuft - wohl mindestens ein Todesopfer
Doppelter Einsatz: Am Freitag eilten die Rettungskräfte im Abstand von zehn Minuten gleich zwei gestürzten Motorradfahrern am Kesselberg zu Hilfe. 
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Doppelter Einsatz: Am Freitag eilten die Rettungskräfte im Abstand von zehn Minuten gleich zwei gestürzten Motorradfahrern am Kesselberg zu Hilfe. 

Rund um Kesselberg und Herzogstand

Radler, Motorradfahrer, Wanderer: Reihenweise Einsätze für die Rettungskräfte

  • Andreas Steppan
    vonAndreas Steppan
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Schönes Wetter und gelockerte Ausgangsbeschränkungen: Da zog es die Menschen scharenweise ins Freie. Die Kehrseite: Die Rettungskräfte hatten reichlich zu tun.

Update vom 14. Mai: Nach der Lockerung der Corona-Beschränkungen kommt die Saison am Kesselberg umso heftiger in Fahrt. Ein Busfahrer schlägt jetzt in einem Brandbrief Alarm.

Ursprünglicher Artikel vom 11. Mai Kochel am See – Am Kesselberg passierten am Freitag fast zeitgleich zwei Unfälle. Gegen 18.15 Uhr stürzte ein Münchner (26) mit seiner Kawasaki – und ein Stück weiter auch ein Motorradfahrer (49) aus Germering. Nach seinen eigenen Angaben war ein Schlagloch schuld daran, dass er gegen 18.25 Uhr beim Bergabfahren in Richtung Kochel in einer Linkskurve von der Fahrbahn abkam, so die Polizei. Er wurde mit einer leichten Schulterverletzung ins Unfallklinikum Murnau gebracht. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 1000 Euro.

Radfahrer stirbt auf Tour am Herzogstand

Am Herzogstand war am selben Tag ein etwa 55 Jahre alter Radler aus der Nähe von München verstorben. Er war laut Wasserwacht Walchensee und Bergwacht Kochel auf dem Fahrweg im unteren Bereich des Bergs unterwegs, als er schwere gesundheitliche Probleme bekam. Wanderer versuchten, ihn wiederzubeleben, als gegen 13 Uhr der Alarm abgesetzt wurde. Die Bergwacht Kochel, der Hubschrauber „Christoph München“, die „Helfer vor Ort“ Walchensee und der Kriseninterventionsdienst rückten an. Doch die Hilfe war – „trotz reibungsloser Zusammenarbeit aller Organisationen“, so die Bergwacht – vergeblich.

Verletzter Radler per Hubschrauber vom Kesselberg abtransportiert

„Nicht bedrohlich“ waren laut Wasserwacht hingegen die Verletzungen, die sich am Mittwoch ein Fahrradfahrer zuzog, als er von Urfeld kommend den Kesselberg hinauffuhr. Nach einem Sturz wurde er mit dem Hubschrauber „Christoph Murnau“ in die Unfallklinik geflogen.

Einer etwa 60-jährigen Wanderin aus Augsburg kam die Bergwacht Kochel am Donnerstag gegen 14 Uhr zu Hilfe. Sie war auf dem Weg zur Orterer Alm gestürzt und hatte sich am Bein verletzt. Die Bergwacht brachte sie nach der Erstversorgung zum Wanderparkplatz Pessenbach.

Weitere Einsätze für Retter in Corona-Pandemie

Ein Verletzter und Totalschaden am Wagen – das ist die Bilanz eines Unfalls, der sich am Sonntagvormittag kurz vor dem Sylvensteinsee ereignete.

Am Grasleitenstein hatte die Bergwacht kürzlich einen tierischen Einsatz: Sie rettete eine abgestürzten Dackel.

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