Stau auf der B11 zwischen Pessenbach und Kochel am See auf dem Weg in Richtung Walchensee.
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Eine nicht enden wollende Blechlawine schob sich am Samstag im Dauerstau in Richtung Walchensee. Das Foto machte eine Leserin, die sich als „geplagte Anwohnerin“ bezeichnet, vor der Kochler Ortseinfahrt um 10 Uhr vormittags.

„Man glaubt immer, noch schlimmer geht es nicht“

An Hitze-Wochenende: Walchensee von Massen überrannt - Ausflügler entsetzen mit ihrem Verhalten

Es war ein Ansturm mit Ansage: Der Andrang der Ausflügler auf die Walchensee-Region toppte am Samstag einmal mehr das bislang bekannte Ausmaß.

  • Der bislang wärmste Tag des Jahres war in der Walchensee-Region mit Verkehrschaos verbunden.
  • Hunderte Autofahrer steuerten schon am Morgen das Südufer an.
  • Auf den Zufahrtsstrecken herrschte praktisch den ganzen Tag über Stau.

Kochel am See - Blauer Himmel und Sommerhitze: Schon um 10 Uhr stauten sich am Samstag vor Kochel lange Schlangen in Richtung Walchensee. „Überall Menschen, Autos, Radler und Wohnmobile“, meldete die Wasserwacht. Es herrsche „Land unter am Walchensee“ und „totales Chaos am Südufer“. Stau habe es bis zum frühen Nachmittag bei der Anfahrt gegeben – und praktisch im nahtlosen Übergang ab Nachmittag dann Stau bei der Heimfahrt.

Auch Forst-Revierleiter Hans Bierling, der für die Mautstraße Jachenau-Einsiedl zuständig ist, berichtet auf Anfrage, dass das Südufer und wohl der ganze Walchenseebereich „verkehrs- und erholungsmäßig total überlastet war“.

Walchensee (Bayern): Hunderte Autos überrennen bayerische Idylle

Schon um 9 Uhr morgens hätten die Mautposten gemeldet, dass bereits über 300 Autos eingefahren waren. Spätestens am Mittag seien dann sämtliche Parkplätze belegt gewesen. Mittlerweile sei es aber so, dass der Anreiseverkehr den ganzen Tag über gar nicht mehr abreiße.

Am Walchensee in Bayern: Ausflügler hinterlassen Unmengen an Müll

Ein ärgerliches Ergebnis des enormen Besucherandrangs seien dann große Hinterlassenschaften an Müll gewesen. Bierlings Fazit: „Man glaubt immer, noch schlimmer geht es nicht – aber dann muss man sich doch wieder eines Besseren belehren lassen.“ In diesem Jahr ist der Ansturm auf bayerische Ausflugs-Ziele besonders groß. Viele Regionen treffen deshalb Maßnahmen, um die Natur zu schützen. Doch schon jetzt gibt es viele, die die Regionen vor Touristen-Anstürme schützen möchte.

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