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Die Wasserwacht stellte den gekenterten Katamaran wieder auf.

Wasserwacht am Vatertag im Einsatz

Walchensee: Katamaran kentert, Frau stürzt am Steilufer ab

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Zwei Einsätze hatte die Wasserwacht Walchensee am Vatertag: Einmal musste ein gekenterter Katamaran wieder aufgerichtet werden. Beim zweiten Einsatz kümmerten sich die Retter um eine abgestürzte Frau.

Walchensee - Am Donnerstag gegen 15.30 Uhr befand sich ein 75-jähriger Segler aus Vaterstetten alleine beim Ansegeln hinter der Zwergerer Spitze. „Aufgrund technischer Probleme ist er durchgekentert und konnte das Boot alleine nicht mehr aufstellen“, berichtet die Wasserwacht. „Erst mit Hilfe eines weiteren Wasserretters im Wasser konnten wir mit einer Boje den Mast so stabilisieren, dass anschließend das Aufstellen mit Hilfe unseres Bootes möglich wurde.“ 

Frau steigt auf morschen Ast und stürzt ab

Nachdem der Segler völlig erschöpft und unterkühlt war, wurde, schleppte die Wasserwacht den Katamaran zurück zu seinem Liegeplatz nach Niedernach. Noch während des Schleppens wurden die freiwilligen Helfer erneut alarmiert. 

Auf die spitzen Steine am Walchensee-Ufer stützte die Frau aus etwa zwei Metern Höhe.

Gegen 17 Uhr befanden sich eine 26-jährige Münchnerin und ihr Bekannter mit ihren Fahrrädern am Walchensee-Südufer. Am Hochufer stieg die Frau an einer Esche auf einen Ast über dem Abgrund. Der Ast war morsch und brach ab. Die Frau stürzte über zwei Meter in die Tiefe. „An dieser Stelle ist das Ufer relativ steil und mit großen, sehr scharfkantigen Steinen besetzt“, berichtet die Wasserwacht.

Frau zieht sich bei Sturz schwere Verletzungen zu - Heli im Einsatz

Die Frau zog sich laut Polizei bei dem Sturz schwere Verletzungen zu. Unter anderem erlitt sie einen Unterarmbruch, eine Gehirnerschütterung und Prellungen. Die Wasserwacht übernahm die Erstversorgung, bevor der Notarzt übernahm. Der Rettungshubschrauber brachte die Patientin in die Murnauer Unfallklinik.

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