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In Einsiedl am Walchensee gerieten zwei Frauen am Sonntag in Streit. 

Beide erstatteten hinterher Anzeige

Österreicherin attackiert Frau (29) am Walchensee - der Grund ist völlig absurd

Unfassbare Szenen am Walchensee: Als es am Sonntag am Badestrand eng wurde, eskalierte die Situation zwischen zwei Frauen. Auslöser war eine Lappalie.

Einsiedl - Die Polizei Kochel am See berichtet: Bei hochsommerlichem Wetter und dem daraus resultierenden starkem Besucherandrang am Sonntag, den 30. Juni 2019, kam es zwischen zwei Frauen in Einsiedl, Gemeinde Kochel, am Walchensee zu einer publikumswirksamen Auseinandersetzung.

Frauen zoffen sich am Walchensee: Der Auslöser war eine Lappalie

Der Streit der beiden Damen entzündete sich um einen der sehr raren Liegeplätze in Wassernähe, als die Geschädigte, eine 29-jährige Frau aus Garmisch-Partenkirchen offenbar nach dem Empfinden der anderen Beteiligten ihr Badetuch zu nahe an ihre Nachbarin gelegt hatte. Die zunächst Unbekannte attackierte laut schreiend und um sich schlagend die Garmischerin, als die von der absurden Situation mit dem Handy Aufnahmen machen wollte und räumte im Anschluss das Feld. 

Walchensee: Frauen geraten in Streit - beide erstatten Anzeige

Die 29-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt und erstattete Anzeige. Die Angreiferin, eine 45-jährige Innsbruckerin, erstattete kurz nach dem Vorfall dann ihrerseits Anzeige bei der Polizeiinspektion in Mittenwald gegen die Garmischerin, die sie im Rahmen der Auseinandersetzung angeblich gebissen haben sollte. Die Ermittlungen laufen.

Zum Thema: Zudem hat es am Walchensee nun eine Bürger-Demonstration gegeben. Der „Over-Tourism“ am Walchensee müsse gestoppt werden oder zumindest sinnvolle Konzepte zur Bewältigung vorgestellt werden. Die Bürger des Ortes Walchsensee wollten nun mit einer Protest-Aktion auf die derzeitigen Mängel bei der Bewältigung des Massenansturms aufmerksam machen.

mm/tz

Lesen Sie auch aus der Region: Der Jachenauer Bürgermeister begrüßt den CSU-Vorstoß zu Sperrzonen für Mountainbiker. Doch es gibt auch Kritik: Bergradler fühlen sich an den Pranger gestellt.

Außerdem: Kochel und der Kesselberg haben ohnehin viel Ausflugsverkehr zu verkraften. Im September wird die B11 jetzt auch noch zur Umleitungsstrecke.

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