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Die Loipe bei Heilbrunn ist ist für die Wintersportler gespurt.

Wintersport im Loisachtal kommt nur langsam in Fahrt

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Wann geht es los mit dem Wintersport im Loisachtal? Noch können Ötzlifte, Katzenkopflifte und Herzogstand nicht mit dem Skibetrieb starten. Langlaufen ist an einigen Stellen möglich.

Kochel am See/Walchensee – Während überall die Räumdienste an ihrem Limit arbeiten, könnte der Schnee zumindest die Wintersportler erfreuen. Allerdings macht der Sturm und die Gefahr durch Schneelast dem Vergnügen einen Strich durch die Rechnung. Wie berichtet sind derzeit am Brauneck nur die Tallifte in Betrieb.

Auch im Loisachtal konnte das Wintersport-Vergnügen bislang noch nicht ausgelebt werden. An den Ötzliften aber hatte es bis Mittwoch einen anderen Grund: „Zu wenig Schnee“, sagt Michael Krinner, kaufmännischer Betriebsleiter. Im Loisachtal habe es zuletzt mehr geregnet als geschneit, beziehungsweise eher nass geschneit. Am Mittwochnachmittag aber besprach sich Krinner mit einem Kollegen, abends konnte gewalzt werden. Damit verkündete der Betriebsleiter: „Wir starten mit dem Skibetrieb.“ Am Donnerstag sollte es losgehen. Aufgrund der großen Schneemassen musste aber kurzfristig wieder geschlossen werden. Jetzt soll es von Freitag bis Sonntag ab 9 Uhr erneut probiert werden.

Kein Betrieb ist derzeit am Herzogstand möglich. Bis einschließlich Sonntag steht die Bahn auf alle Fälle noch still.

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Der Wintersportbetrieb sei noch nicht so recht am Start, sagt Daniel Weickel, Teamleiter der Kochler Touristinformation. Die Loipen könnten noch nicht gespurt werden. Zunächst seien auch alle Kräfte mit der Bewältigung des Winterdienstes eingespannt. „Frühstens nächste Woche“ rechnet er damit, dass Langläufer in die Spuren gehen können. Tatsächlich gebe es einen Unterschied bei den Schneemengen. Während es in Kochel und Richtung Murnau eher weniger geschneit habe, sei es in Walchensee „krass“. Das bestätigt Silke Kramer von der TI in Walchensee. Dort sei momentan zwar die Skatingspur, die von Westen nach Osten durch den Ort oberhalb der Kirche verläuft, theoretisch befahrbar. Aber aufgrund des heftigen Windes gebe es ständig Verwehungen, weshalb die Spur nicht stabil sei. „Die Katzenkopflifte können wohl erst am Wochenende starten“, sagt Kramer. Dort sei die Lage kritisch, da die Piste am Wald liege und die Gefahr bestehe, dass aufgrund der Schneelast Äste oder ganze Bäume abknicken. Kramer: „Es ist natürlich schade, dass jetzt, wo die Kinder alle frei haben, nicht gefahren werden kann.“ Aber die Sicherheit gehe natürlich vor.

Langläufer kommen bereits in Bad Heilbrunn auf ihre Kosten. Die Loipe ist komplett gespurt. Gleiches gilt für Benediktbeuern.

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