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Landratsamt appelliert an Kochler Bürger

Wurfzettel am besten ignorieren

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Das Deutsch ist kaum verständlich, die Spenden-Sammlung nicht angemeldet. Deshalb sollten die Kochler die Wurfzettel in ihrem Briefkasten ignorieren.

Kochel am See – In diesem Fall gilt: Bitte nicht helfen. Unbekannte haben in den vergangenen Tagen im Gemeindegebiet Kochel Wurfzettel in den Briefkästen verteilt. Auf diesem Weg wurden die Bürger dazu aufgerufen, eine ungarische Familie zu unterstützen. Das Landratsamt appelliert an die Betroffenen, keine Sachspenden zur Verfügung zu stellen. 

In teils schlecht verständlichem Deutsch bitten die Verfasser der Wurfzettel um Kaffeemaschinen, Laptops, aber auch ausrangierte Fahrzeuge oder „Aggregat Schweisser“. Derartige Sammlungen müssen laut Marlis Peischer aber nicht nur mindestens drei Monate vorher beim Landratsamt angemeldet werden. „Wie sich in der Vergangenheit vielfach gezeigt hat, werden von diesen Sammlern tatsächlich nur Gegenstände mitgenommen, die größtmöglichen Gewinn versprechen“, schreibt die Sprecherin des Landratsamts in einer Pressemitteilung. Der Rest werde stehen gelassen oder illegal in der Natur abgeladen. „Für die Entsorgung hat dann der ursprüngliche Besitzer beziehungsweise die Allgemeinheit aufzukommen.“

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