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Zweiter Musiksommer am Walchenseekraftwerk in Planung

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Von: Christiane Mühlbauer

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200 Gäste fanden heuer im Sommer vor der überdachten Bühne am Walchenseekraftwerk-Infozentrum Platz. Weil es so viel regnete, verlängerten die Veranstalter das Dach nach hinten mit Zelten.
200 Gäste fanden heuer im Sommer vor der überdachten Bühne am Walchenseekraftwerk-Infozentrum Platz. Weil es so viel regnete, verlängerten die Veranstalter das Dach nach hinten mit Zelten. © Uniper/A

Den Musiksommer am Walchenseekraft wird es auch 2022 wieder geben. Das Projekt stemmt der Konzern Uniper zusammen mit dem KKK in Lenggries. In Kürze wird das Programm vorgestellt, damit der Vorverkauf noch vor Weihnachten startet.

Kochel am See/Lenggries – Der Testballon ist erfolgreich gestartet – und nun soll er fliegen: Die Verantwortlichen des neuen Kulturprogramms im Loisachtal werden den „Musiksommer am Walchenseekraftwerk“ auch 2022 durchführen und wollen ihn zu einer festen Größe im sommerlichen Veranstaltungskalender entwickeln. Das sagen sowohl der Konzern Uniper als auch Sabine Pfister von „KleinKunst und Kultur“ (KKK) in Lenggries auf Anfrage unserer Zeitung.

Die Idee dazu stammt von Theodorus Reumschüssel. Er ist nicht nur Pressesprecher für den Bereich Wasserkraft Deutschland bei Uniper, sondern auch selbst Hobbymusiker. Mit Rückendeckung des Konzerns konnte er seine private Idee in die Tat umsetzen und holte sich zur Durchführung Sabine und Stefan Pfister vom KKK in Lenggries ins Boot. Reumschüssel spricht sogar von „einem Glücksfall in meiner beruflichen Laufbahn, dass ich mit den Pfisters zusammenarbeiten darf“. Die beiden Lenggrieser kümmern sich um Künstlerverträge, Termine und Ticketvorverkauf, und der Uniper-Konzern stellt die Bühne samt Infrastruktur wie Licht, Ton und Strom zur Verfügung, sorgt zudem für die Bestuhlung und organisiert das Parken. „Wir haben festgestellt, dass wir es als Team zusammen können, und dass wir dieselben Werte teilen, was Musik vermitteln sollte“, bilanziert Pfister.

Regenwetter trübt Bilanz nicht

Sechs Konzerte fanden im Juli und August 2021 statt. „Wir waren gespannt, wie es angenommen werden würde. Und dann natürlich mit Corona-Auflagen“, erinnert sich Sabine Pfister. 200 Gäste konnten kommen. Die Nachfrage war gut, manches Konzert sogar ausverkauft. Einzig das Wetter spielte nicht mit: „Bei fünf von sechs Konzerten hatten wir Regen“, sagt Reumschüssel. „Es war wirklich ein Härtetest.“ Und Sabine Pfister witzelt: „Wir sind jetzt quasi mit allen Wassern gewaschen.“

Eigentlich ist nur ein Teil des Freigeländes überdacht. Der Konzern reagierte und organisierte Zelte, mit denen man das Dach nach hinten verlängern kann. „Selbst bei Regen war es eine gute Stimmung. Es waren erfüllende Abende, und wir haben alle Konzerte als Erfolg empfunden“, sagt Reumschüssel.

Wie viel Geld Uniper zur Verfügung stellt, verrät Reumschüssel nicht. Nur so viel: Man sei in der Lage, „nicht knallhart übers Budget verhandeln zu müssen“. Der Energiekonzern wolle „der Region touristisch und kulturell etwas geben“.

Programmvorstellung in Kürze

Auch im kommenden Jahr sind im Juli wieder sechs Konzerte geplant. Welche Künstler kommen, wollen die beiden noch vor Weihnachten bei einem Pressegespräch vorstellen. Sabine Pfister sind nur Andeutungen zu entlocken: „Es ist wieder was für Jüngere und für Ältere dabei, Musik auf Bairisch und was auf Englisch“, sagt sie lächelnd. Statt mit 200 Plätzen wolle man es bei der Neuauflage mit 300 versuchen. „Es hängt aber natürlich von den geltenden Corona-Regeln ab“, betont die Veranstalterin.

In punkto Organisation will auch Reumschüssel nicht zu schnell zu stark wachsen, wenn überhaupt: „Wir denken auch an das Team, das sich um Parkplätze und Ticketkontrolle kümmert. Wir wollen nicht gleich an die Belastungsgrenze gehen.“

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