Der Umbau der KoKiTa soll im Herbst abgeschlossen sein.

Sanierung

Kochler Tagesstätte bekommt eine Kleinkindgruppe

Die Generalsanierung der gemeindlichen Kindertagesstätte KoKiTa in Kochel am See läuft auf Hochtouren.

Kochel am See So ist die gesamte Heizungsinstallation so gut wie abgeschlossen, und der Fliesenleger hat dieser Tage die ersten Quadratmeter verlegt. „Noch liegen wir im Zeitplan, sodass wir – wenn alles planmäßig weiterläuft – die sanierten und modernisierten Räume mit dem Start des Kindergartenjahrs im September wieder an die Kinder übergeben können“, sagte Bürgermeister Thomas Holz in der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Ein pünktlicher Umzug ist laut Holz auch deshalb wichtig, weil die KoKiTa um eine Gruppe erweitert wird. Die Anmeldetage haben demnach ergeben, dass ein weiterer Bedarf vorhanden ist: Insgesamt neun Kinder würden sonst keinen Platz finden, heißt es in einer Pressemitteilung der Gemeinde. „Wir werden deswegen eine altersgemischte Kleinkindgruppe mit maximal 14 Kindern eröffnen“, sagt KoKiTa-Leiterin Anne Rommelfanger. Neben den bereits vorhandenen zwei Regelgruppen, einer Integrationsgruppe und einer Krippengruppe ist dies damit die fünfte Gruppe in der gemeindlichen Kindertagesstätte. Platz für die dann insgesamt rund 80 Kinder ist im sanierten Gebäude genügend: „Wir haben bei der Planung gleich darauf geachtet, dass wir zukunftsorientiert den Bedarf abdecken können und haben die ehemalige Hausmeisterwohnung in kindergerechte Räume umbauen lassen“, so der Rathauschef.

Dieser Raumbedarf hat laut Holz eine weitere Änderung zur Folge: Die derzeit noch in der KoKiTa untergebrachte Schulkindbetreuung mit 15 Kindern wird ab dem Start des neuen Schuljahrs in die gemeindliche Mittags- und Nachmittagsbetreuung in der Franz-Marc-Grundschule eingegliedert. Da dort bereits jetzt über 30 Kinder betreut werden, werde diese Zusammenlegung weitere Synergieeffekte nach sich ziehen. Da somit weitere Räumlichkeiten benötigt werden, seien bis September auch in der Kochler Grundschule noch einige Umbauten und Sanierungen notwendig. „Da die Räume für die Mittags- und Nachmittagsbetreuung natürlich ideal-erweise direkt nebeneinander liegen sollen, werden wir diese im Tiefparterre des Hauptgebäudes unterbringen“, sagt der Bürgermeister. Der Werkraum werde deswegen in das Obergeschoss verlegt.  tk

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