Der Zugverkehr zwischen Bichl und Kochel kam am Donnerstag für sechs Stunden zum Erliegen.

Polizei

Landwirt bleibt mit Ladekran in Oberleitung hängen

Kochel am See - Ein Landwirt aus Kochel ist mit seinem Ladekran in einer Oberleitung hängen geblieben. Der Zugverkehr war stundenlang lahmgelegt.

Gut sechs Stunden lang gesperrt war am Donnerstag die Bahnstrecke zwischen Bichl und Kochel. Der Grund: Ein Landwirt aus Kochel (25) war gegen 11.30 Uhr mit einer landwirtschaftlichen Zugmaschine – einem Rückewagen mit hydraulischem Ladekran – an der Oberleitung an dem unbeschrankten Bahnübergang südlich von Ort hängen geblieben. Dabei wurde ein Kabel komplett abgerissen, wodurch die Stromversorgung der Bahnstrecke zum Erliegen kam.

Busse als Schienen-Ersatzverkehr

Wie die Polizei mitteilt, befand sich zum Zeitpunkt des Unfalls kein Zug auf der Strecke, weshalb keine Gefahr für Reisende bestanden habe, und auch der Landwirt blieb unverletzt. Ein Notfallmanager und ein Bautrupp der Deutschen Bahn kümmerten sich umgehend darum, den Schaden zu beheben. Dennoch war die Strecke zwischen Bichl und Kochel bis 17.47 Uhr gesperrt. Die Bahn setzte Busse als Schienenersatzverkehr ein. 

Der Schaden an der Oberleitung wird auf zirka 5000 Euro geschätzt, am Rückewagen entstand kein Schaden. (sis)

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