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Die Wirtsleute Michaela und Florian Durach vor der Lenggrieser Hütte.
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Großprojekt abgeschlossen: Die Lenggrieser Hütte am Seekar wurde nach dem Umbau Mitte September wieder für Übernachtungsgäste geöffnet – sehr zur Freude der Wirtsleute Michaela und Florian Durach.

Jahresversammlung

Alpenvereinssektion Lenggries freut sich über satte Ersparnis beim Umbau der Lenggrieser Hütte

  • Patrick Staar
    vonPatrick Staar
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Eine Ersparnis von 80 000 Euro und einen Rückblick auf den erfolgreichen Umbau der Lenggrieser Hütte: Bei der Jahresversammlung der Lenggrieser Alpenvereinssektion gab es viel Positives zu vermelden.

Lenggries – Gute Nachrichten überbrachte Bürgermeister Stefan Klaffenbacher den Mitgliedern der Lenggrieser Alpenvereinssektion bei der Jahresversammlung in den „Lahnerstubn“: „Die Gemeinde übernimmt für den Umbau der Lenggrieser Hütte am Seekar eine Bürgschaft in Höhe von 300 000 Euro.“ Der Alpenverein hat dadurch eine Zinsersparnis von 80 000 Euro. „Das erleichtert vieles“, sagte die sichtlich erfreute Vorsitzende Sabine Rest.

Im Hinblick auf den Umbau beschränkte sie sich in ihrem Jahresbericht im Wesentlichen auf das, was im vergangenen Jahr passiert ist. Im Juni hat das Landratsamt den Umbau genehmigt. Die Sektion verzichtete jedoch damals auf einen sofortigen Baubeginn, „weil wir zu spät dran waren und unseren Pächtern nicht den Sommer über die Hütte zusperren wollten“. Stattdessen hätten die Bauarbeiten erst im April begonnen. Die Bauzeit sei sehr „spannend“ gewesen, und die Bauarbeiter hätten „super zusammengeholfen“, sagte Rest: „Da ist ein Miteinander entstanden – das ist der Wahnsinn.“

Die umgebaute Hütte werde gut angenommen, die Rückmeldungen seien durchweg positiv. Es seien allerdings noch ein paar Restarbeiten zu erledigen. Schmunzelnd merkte sie an: „Eigentlich wollten wir zur Hirschbrunft fertig sein, aber das wird zäh. Die Hirsche werden wahrscheinlich noch etwas röhren müssen.“

Naturschutzreferent Fritz Erhard berichtete, dass es – wie in der Genehmigung vorgesehen – eine ökologische Baubegleitung gebe. Unter anderem habe er sich an einer Baustellenbegehung mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamts beteiligt. Eine der Auflagen war, dass die Fledermäuse an der Südseite der Hausfassade ausgelagert werden. Zu diesem Zweck seien an ganz bestimmten Bäumen Fledermauskästen angebracht worden. Schmunzelnd kommentierte Erhard: „Leider haben das die Fledermäuse nicht gewusst, bis heute ist keine Einzige in den Kästen drin.“

Schatzmeisterin Kathi Riesch berichtete, dass es im vergangenen Jahr 3451 Übernachtungen in der Lenggrieser Hütte gegeben habe. Für die Hütte seien Kosten in Höhe von 31 500 Euro angefallen. Dem stehen rund 60 000 Euro Einnahmen gegenüber. Unterm Strich bleibt also ein Überschuss von gut 28 000 Euro.

Sabine Rest

Insgesamt erhöht sich der Bankbestand auf 127 000 Euro. Klaffenbacher nahm es mit Freude zur Kenntnis: „Ich hoffe, dass Ihr bei der Bürgschaft nicht auf uns zurückgreifen müsst. Aber die Zahlen hören sich gut an, ich bin zuversichtlich.“

Angesichts der guten finanziellen Lage hatte die Sektion keine größeren Probleme, ein zinsloses Darlehen in Höhe von 18 000 Euro zur Verfügung zu stellen. Es dient der Finanzierung des Innenausbaus der neuen Tölzer Boulderhalle. Der Grund für die Beteiligung: Die Lenggrieser sind eine der sieben Sektionen, die zum Trägerverein gehören: „Die Halle wird brutal gut angenommen, eine gute Sache“, sagte Rest.

Keine großen Diskussionen gab es um die Beitragserhöhung – ein Thema, das momentan bei allen Sektionen auf der Tagesordnung steht: „Das hat uns der Hauptverein aufs Auge gedrückt“, sagte Rest. Demnach müssen die Lenggrieser pro Mitglied drei Euro Digitalisierungsbeitrag und einen Euro Klimabeitrag an den Hauptverein überweisen. „Keine Sektion darf ihren Beitrag unverändert lassen“, erläuterte Rest. Lediglich Kinder zahlen weiter 15  Euro Mitgliedsbeitrag. Erwachsene müssen im Normalfall nun 64  Euro bezahlen, von denen 31,50 Euro an den Hauptverein weitergereicht werden. Der reduzierte Beitrag liegt bei 35 Euro.  pr

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