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Während der Erstuntersuchung des Wanderers, machen sich die anderen Bergretter bereits Gedanken zum Rettungsweg.

Und Urlauber (60) knickt um

Am Brauneck: Mädchen (12) stürzt beim Blumenpflücken ab - Bergwacht-Einsatz

Die Lenggrieser Bergwacht hatte die vergangenen Tage einiges zu tun: Am Dienstag stürzte eine Zwölfjährige ab, die zwischen Schrödelstein und Tölzer Hütte Blumen Pflückte.

Lenggries -  Das Mädchen war Dienstag zwischen Schrödelstein und Tölzer Hütte am Brauneck unterwegs, um Blumen zu pflücken. Plötzlich rutschte sie aus und stürzte über  eine mit großen Steinen durchsetzte Almwiese ab.

Die Lenggrieser Bergwacht rückte mit drei ehrenamtlichen Bergrettern aus - nachdem sie über die 112 alarmiert worden war. „Bei der Erstuntersuchung klagte die Verletzte über Schmerzen am ganzen Körper. Deshalb entschieden sich die Bergretter, einen Rettungshubschrauber anzufordern“, berichtet die Lenggrieser Bergwacht. Nach der medizinischen Versorgung durch die Bergretter wurde das Mädchen in einem Vakuumbett stabilisiert und so aus dem Gelände getragen. Die freiwilligen Helfer „legten dabei höchsten Wert auf einen schonenden Transport, da bei Schmerzen im Rückenbereich eine Verletzung der Wirbelsäule nicht ausgeschlossen werden kann“. 

Der Rettungshubschrauber Christoph Murnau konnte in der Nähe der Einsatzstelle landen und die junge Patientin von der Bergwacht übernehmen. Sie wurde in die Unfallklinik Murnau gebracht.

Weiterer Einsatz: Urlauber (60) knickt um

Ein weiterer Bergunfall, zu dem die Lenggrieser Bergwacht alarmiert wurde, hatte sich bereits am Freitagnachmittag ebenfalls am Brauneck ereignet. Ein 60-jähriger Urlauber befand sich gerade beim Abstieg vom Brauneckgipfel nach Lenggries, als er umknickte. Dabei zog sich der Mann eine schmerzhafte Verletzung am Bein zu.

 Der verletzte Wanderer setzte über die 112 einen Notruf ab. Vier der ehrenamtlichen Bergretter aus Lenggries rückten aus und fuhren zunächst mit dem Einsatzwagen bis zum Garland-Speicherteich. Von dort aus ging‘s zu Fuß weiter zum Verletzten, der sich unterhalb des Gipfels auf einem schmalen Wanderweg befand. 

Das Bein wurde durch eine Schiene stabilisiert, worauf die Schmerzen bereits geringer wurden. So konnte der Urlauber, auf einer Trage gelagert, zum Bergrettungsfahrzeug gebracht werden. In Lenggries wurde der Patient dem Rettungsdienst übergeben, der ihn in die Asklepios-Klinik nach Bad Tölz brachte. va

Auch interessant: Die Lenggrieser Bergwacht braucht eine neue Rettungswache und sucht nach einem Grundstück.

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