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Mit dem Hubschrauber wurde eine 63-jährige Frau vom Geierstein ins Tal geflogen.

Bekannte Unfallstelle

Am Geierstein verlaufen: Bergwacht rettet Münchnerin

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Mit einem Hubschrauber rettete die Lenggrieser Bergwacht eine Münchnerin am Geierstein. Die 63-Jährige war am Samstagnachmittag vom Steig abgekommen und in einen Graben geraten.

Lenggries - „Wir kennen diese Stelle. Dorthin verirren sich Menschen im Sommer wie im Winter“, sagt Christoph Brenninger. Der Bereitschaftsleiter der Lenggrieser Bergwacht spricht vom Guffelgraben am Geierstein. Eine 63-jährige Frau aus München musste Brenninger dort mit einem Bergwachtler-Kollegen am Samstagnachmittag retten.

Wandererin übermittelt GPS-Daten per Smart-Phone

Gegen 15 Uhr ging der Alarm ein, berichtet Brenninger. „Die Frau hat uns per Smart-Phone ihre GPS-Daten übermittelt.“ So habe man das Gebiet relativ schnell eingrenzen können. Die Münchnerin hatte beim Abstieg über den Steig eine Abzweigung verpasst und war in den Guffelgraben geraten. „Sie konnte nicht mehr vor und zurück.“ Laut Brenninger wollte sie zu ihrem Auto, das sie am Parkplatz des Hallenbads Isarwelle abgestellt hatte. „In dem steilen Gelände ist der Abstieg aber nur mit Seil möglich“, erklärt der Einsatzleiter.

Nachdem er und sein Kollege die Wandererin aus der Luft lokalisiert hatten, seilte sich Brenninger zu ihr aus dem Hubschrauber ab. Der Bergwachtler legte der Frau die Rettungswindel um, sein Kollege seilte sich mit ihr wieder zum Hubschrauber nach oben. 

Vier weitere Wanderer steigen falsch ab

Brenninger blieb noch eine Weile im Graben - er hatte vier weitere Wanderer entdeckt, die sich ebenfalls in den Guffelgraben verirrt hatten. „Sie konnten aber wieder nach oben aussteigen.“ Dafür hatte der 63-jährigen Münchnerin die Kraft gefehlt. Nach Angaben Brenningers war sie aber lediglich erschöpft und nicht verletzt.   

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