Schwere Oberkörper-Verletzungen

Auf dem Weg von der Aquila: Mountainbiker prallt gegen Auto

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Ein trauriger Klassiker-Unfall ereignete sich am Samstagnachmittag in Lenggries-Fall: Ein Mountainbiker fuhr bergab um eine Kurve, prallte in ein Auto und verletzte sich schwer.

Lenggries - Drei Mountainbiker waren am Samstagnachmittag gegen 16.40 Uhr auf der Dürrachstraße von der Aquila kommend Richtung Lenggries-Fall unterwegs. Der vorderste der kleinen Gruppe, ein 46-jähriger Gaißacher,  fuhr in einer Rechtskurve laut Polizeibericht weit links. Als er sah, dass ein Geländewagen entgegen kam, bremste er stark ab. Trotzdem stellte sich sein Rad auf der regennassen Forststraße quer, der Mann rutschte in das linke vordere Eck des Toyota. 

Obwohl er nicht mehr allzu schnell dran war, zog er sich schwere Verletzungen am Oberkörper zu. Die alarmierten Mitglieder der Lenggrieser Bergwacht versorgten ihn, bis er mit dem Hubschrauber in die Murnauer Unfallklinik geflogen werden konnte. 

Die 49-jährige Fahrerin des Geländewagens traf keine Schuld. Als Pächterin einer Jagdhütte war die Münchnerin berechtigt, auf der Forststraße zu fahren. Sie war laut Polizei langsam und ganz recht bergauf gefahren. Sie wollte nach links ausweichen, zog aber wegen des Bremsmanövers des Radlers wieder nach rechts. Die Münchnerin und ihre zehnjährige Beifahrerin blieben unverletzt. Am Toyota entstand ein Sachschaden von 500 Euro.

Rubriklistenbild: © dpa

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