Video-Assistent: Mega-Panne beim Bundesliga-Auftakt

Video-Assistent: Mega-Panne beim Bundesliga-Auftakt
+
Das Ensemble „Mundwerk“ begeisterte im Arzbacher „Kramerwirt“. 

Auftritt im „Kramerwirt“ in Arzbach

„Mundwerk“ begeistert mit Witz, Charme und guter Musik

Arzbach – Musikalisch und gesangstechnisch macht ihnen keiner etwas vor, in Sachen tiefsinniger Ernsthaftigkeit und guter Laune vielleicht auch nicht. Das fünfköpfige A-cappella-Ensemble „Mundwerk“ aus München hat am Samstag ein Konzert im Arzbacher „Kramerwirt“ gegeben, veranstaltet von KKK-Betreiberin Sabine Pfister aus Lenggries. Es war ein Abend mit Unterhaltungswert und Schöngesang, der beim Publikum Begeisterung auslöste.

Die fünf versierten Solisten (drei Männer und zwei Frauen) decken mit Bass, Bariton und Tenor beziehungsweise Alt und Sopran sämtliche Stimmlagen ab. Was ihr musikalisches Format, ihren Witz und Charme ausmacht, das ist die unvergleichliche Mischung aus perfekt vorgetragenen Balladen und komischen Elementen. Ihre originelle Balance zwischen Melodik, Wohlklang und Comedy-Elementen lässt sich nur schwer in ein Genre einordnen.

Das politische Kampflied „Die Gedanken sind frei“ aus dem frühen 19. Jahrhundert gegen staatliche Unterdrückung arrangierten sie in einem höchst verblüffenden 5/4-Takt, aber doch mit großem Ernst. Eher witzig dann, wie die drei Herren des Ensembles den Damen im Publikum das „Ur-Thema“ erklärten, nämlich, wie sie mit Männern gut auskommen können. Oder ihr lustiges Mitmachlied auf die Melodie von „Living next door to Alice“, bei dem das Publikum den Refrain „Ober, zack ein Helles“ übernahm. Was sicher am meisten erstaunte, am besten ankam und den größten Beifall einheimste, das war ihr Kanon „Bruder Jakob“, den die fünf Solisten sechs-stimmig (!) vorgetrug. Wie das geht? Bariton Jens Ickert sang den Grundton der Melodie und darüber den Oberton. So etwas lässt sich nur schwer erklären, man muss das einfach selbst vernommen haben. Da war keine Schummelei mit Playback im Spiel, denn sie haben es ganz ohne Mikro vorgetragen. Das Publikum war sprachlos, und man hätte die sprichwörtliche fallende Stecknadel hören können. Viel Applaus vom Publikum für und drei Zugaben von Birgit Pfirstinger, Susanne Mörtl, Alexander Seitz, Jens Ickert und Christian Wolf.  (rbe)

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Roboter geht Patienten an die Nieren
Als erste Klinik im Oberland und erst zweites Krankenhaus der Asklepios-Gruppe führt die Urologie der Tölzer Stadtklinik nach eigenen Angaben das neue OP-Robotersystem …
Roboter geht Patienten an die Nieren
Heute „Corelli“-Ausstellung in der Tölzer Karwendelstraße
Heute „Corelli“-Ausstellung in der Tölzer Karwendelstraße
Unseriöse Anrufe bei Vermietern
Die Gäste-Info Bad Heilbrunn warnt die Gastgeber im Loisachtal vor unseriösen Werbetreibenden. Dieser Tage häufen sich die Anrufe von Verlagen, die Hotel- oder …
Unseriöse Anrufe bei Vermietern

Kommentare