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Die Brücke über die Isar unterhalb des Sylvensteindamms wird erneuert. Los gehen soll’s, sobald das Wetter passt. Als erstes muss eine Behelfsbrücke gebaut werden.

Bauarbeiten unterhalb des Sylvensteindamms

Hier wird bald eine Brücke verschoben

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Lenggries - Sobald das Wetter passt, verwandelt sich die B13 unterhalb des Sylvensteindamms in eine Großbaustelle. Das Staatliche Bauamt erneuert den Übergang über die Isar. Ein Millionenprojekt, bei dem auch eine ganze Brücke verschoben wird.

Eigentlich ist es nur eine halbe Brücke, die bewegt werden muss. Tatsächlich baut die vom Straßenbauamt beauftragte österreichische Firma nämlich als erstes ein Stück flussabwärts einen neuen Mittelpfeiler und Behelfswiderlager. Dann wird der Brückenüberbau – praktisch die Fahrbahn – „etwa 14 Meter flussabwärts auf die Hilfsstützen geschoben“, erklärt German Abenthum vom Staatlichen Bauamt Weilheim. Voilà: Die Behelfsbrücke ist fertig.

Auf ihr soll der Verkehr möglichst ungehindert fließen, während die eigentliche Brückensanierung in Angriff genommen wird. Die Pläne dafür erläuterte Maria Gaisreiter vom Lenggrieser Bauamt am Montagabend im Bauausschuss. Bei einer regelmäßig anstehenden Prüfung waren vom Straßenbauamt „erhebliche bauliche Schäden“ an der 1956 gebauten Brücke festgestellt worden. Während der Unterbau saniert werden kann, muss die Fahrbahnplatte selbst komplett neu gemacht werden. In diesem Zuge wird sie auf Wunsch des Wasserwirtschaftsamts etwas angehoben und außerdem drei Meter breiter als die alte.

„Sobald es vom Wetter her einigermaßen passt, fangen wir an“, sagt Abenthum. Etwa ein Jahr sind für die Arbeiten angesetzt. „Die Firma möchte den Neubau eigentlich noch heuer abschließen. Es kann aber sein, dass die Behelfsbrücke erst im kommenden Jahr abgebaut wird.“

Ein wenig Sorge hatte CSU-Gemeinderätin Christine Rinner in der Sitzung am Montag wegen der Parkplätze, die den Zufahrten zur Behelfsbrücke und der Baustelle geopfert werden müssen. „Da wird im Sommer schon viel geparkt“, merkte sie auch mit Blick auf die vielen Bootsfahrer an, die dort losfahren. „Wir stellen eine Ersatzfläche fürs Parken zur Verfügung“, verspricht Abenthum. Wo, müsse man noch schauen. Die Baufirma könne aber beispielsweise Flächen des Wasserwirtschaftsamts mitnutzen, so dass für die Baustelleneinrichtung schon weniger Raum benötigt wird.

Insgesamt werden 2,5 Millionen Euro in die Brückenerneuerung investiert. Mit dem Ausschreibungsergebnis ist das Staatliche Bauamt zufrieden. Abenthum: „Wir hatten ursprünglich mit einem höheren Preis kalkuliert.“

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