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Am Brauneck ereignete sich am Samstag ein Gleitschirmunfall

Bergwachteinsatz

Gleitschirm-Absturz am Brauneck: Pilot stürzt auf Felsen - schlimm verletzt

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Weil er zu tief flog, verfing sich der Gleitschirm eines 52-Jährigen am Brauneck in einem Baum. Dann stürzte der Pilot in die Tiefe.

Lenggries - Einsatz für die Lenggrieser Bergwacht am Brauneck: Die freiwilligen Helfer mussten sich am Samstagvormittag um einen abgestürzten Gleitschirmflieger kümmern.

Nach Angaben der Polizei war der 52-Jährige aus Aidenbach im Landkreis  Passau am Vormittag am Brauneck gestartet. Gegen 11.15 Uhr flog er mit seinem Gleitschirm auf Höhe des „Umsetzers“ zu tief. Sein Schirm verfing sich in der Spitze eines Baumes.

Gleitschirmunfall am Brauneck: Mann stürzt mehrere Meter tief

Anschließend fiel der Mann einige Meter tief nach unten auf einen Felsen, wo er schwer verletzt liegen blieb.

Lesen Sie auch: Nachdem sein Gleitschirm-Partner ihn an der Zugspitze bei Garmisch-Partenkirchen aus den Augen verloren hatte, fehlte von einem 48-Jährigen jede Spur. Nun gibt es traurige Gewissheit.

Er wurde von der alarmierten Bergwacht erstversorgt und dann mit dem Rettungshubschrauber in die Unfallklinik nach Murnau geflogen. Dort stellten die Ärzte diverse Brüche, aber glücklicherweise keine lebensgefährlichen Verletzungen fest.

Bergwacht kümmert sich um verunglückte Wanderer

Die Lenggrieser Bergwacht hatte in den vergangenen Tagen bereits mehrfach ausrücken müssen. Anfang der vergangenen Woche  hatte sich eine Wanderin aus München am Rabenkopf nach einem Sturz verletzt. Fünf Einsatzkräfte sowie ein Lenggrieser Bergwachtnotarzt  übernahmen die Erstversorgung der Frau und brachten sie dann ins Tal. „Da kein Landrettungswagen zur Verfügung stand, wurde die Verletzte mit unserem Bergrettungsfahrzeug ins Krankenhaus nach Tölz gebracht“, berichtet die Bergwacht. 

Während des Einsatzes wurden die Retter ein zweites Mal alarmiert. Am Weltcuphang am Brauneck hatte sich ein französischer Wanderer vermutlich das Sprunggelenk gebrochen.  Auch diesmal musste der Verletzte mit dem Bergrettungsfahrzeug ins Krankenhaus gebracht werden, weil kein Rettungswagen zur Verfügung stand.

Lesen Sie auch:

Einen kniffligen Einsatz hatten die Lenggrieser Bergretter am 22. Juni zu meistern. Ein Wanderer am Geierstein war vom Weg abgekommen und in den Gufelgraben gestürzt. Der Schwer verletzte wurde nur durch Zufall gefunden.

Mitte Juni musste die Bergwacht zudem zu einem tödlichen Bergunfall am Brauneck ausrücken: Mann verschickt noch ein WhatsApp-Foto der Bergbahn, kurz darauf stürzt er in den Tod. Währenddessen verunglückte ein deutscher Wanderer in Vorarlberg tödlich - er stürzte in eine Steilrinne.

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