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Von Einsatz zu Einsatz: Nach der Versorgung einer schwer verletzten jungen Frau am Garland brachte ein Hubschrauber die Bergwacht-Helfer zur Stelle im Zirkuskessel, an der eine Dachauerin tödlich verunglückt war.

Helfer im Einsatz

Bergwacht hilft verletzten Wanderern im Brauneckgebiet

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Der tödliche Absturz einer Dachauerin war der schlimmste Wanderunfall der jüngsten Zeit am Brauneck. Die Bergwacht hatte in den vergangenen Tagen aber noch weitere  Einsätze zu bewältigen, weil Menschen am Berg in ernsthafte Schweirigkeiten geraten waren. 

LenggriesBei einem Absturz am Brauneck ist am Montagvormittag eine Wanderin (67) aus Dachau ums Leben gekommen. Es war der folgenschwerste Unfall, aber nicht der einzige ernste Einsatz, den die Bergwacht am Brauneck in den vergangenen beiden Tagen zu bewältigen hatte. Erst kurz vor dem tödlichen Absturz war am Garland eine junge Frau gestürzt und hatte sich schwer verletzt. Der Alarm bei der Bergwacht ging gegen 9.30 Uhr ein. Vier Bergretter und ein Notarzt versorgten die Frau notfallmedizinisch. Weil der Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung bestand, wurde der Hubschrauber „Christoph Murnau“ für einen schonenden Transport hinzugezogen. Dass der Helikopter nach diesem Einsatz noch in der Luft war, machten sich die Bergwacht-Helfer zunutze, um gleich anschließend schnell zur Absturzstelle der Dachauerin zu gelangen: „Christoph Murnau“ nahm zwei der Retter auf und ließ sie per Seil am Unglücksort im sogenannten Zirkuskessel herunter.

Wieder zu Hilfe gerufen wurde die Bergwacht am Dienstagmittag. Ein 13-jähriger Bub war auf einer Wanderung am Brauneck nahe der Strasseralm gestürzt und unglücklich auf die Schulter gefallen. Weil er starke Schmerzen hatte, musste es schnell gehen. Ein Lenggrieser Bergwacht-Notarzt und ein weiterer Bergretter machten sich daher sofort mit dem Einsatzleiterfahrzeug auf den Weg. Fünf Minuten später kam das Rettungsfahrzeug mit zwei weiteren Bergrettern an. Die Helfer versorgten den Jugendlichen medizinisch, brachten ihn ins Tal und übergaben ihn dem Rettungswagen. „Der Sturz ereignete sich beim Abstieg von der Strasseralm Richtung Tal“, teilt die Bergwacht mit. „Auf dem steilen Wanderweg kommt es immer wieder vor, dass Wanderer auf dem Schotter ausrutschen, was aber meist glimpflich mit ein paar Schürfwunden endet.“ 

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