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Die Lenggrieser Landjugend-Madln legten sich beim Tauziehen kräftig ins Zeug. 

Bilanz 

Lenggrieser Festwoche: Kräftiger Endspurt

Die Wirte sind mit der Bilanz der Lenggrieser Festwoche zufrieden: 270 Hektoliter Getränke und 3,2 Tonnen Grill-Hendl haben sie verkauft.

Lenggries „Jetzt kommt gleich ein gewaltiger Zug. Alle Kinder runter von den Gleisen.“ Mit markigen Sprüchen wie diesem heizten die beiden Festwirte und Moderatoren Peter und Michael Gascha die Stimmung im Lenggrieser Festzelt beim traditionellen Tauziehen an. 14 Mannschaften, darunter drei reine Frauenteams waren heuer zu dem Gaudi-Wettbewerb angetreten. „Das ist schon der Wahnsinn“, wie Michael Gascha ob des guten Zuspruchs im gut gefüllten Bierzelt feststellte.

Und eine Mordsgaudi war es für Zuschauer und Aktive gleichermaßen. Vor allem nachdem die sieben „Jachenauer Madln“ einige Burschen-Mannschaften über den Zielstrich zogen, bis ins Finale kamen und letztlich auf Rang vier landeten. Damit führten sie die Mär vom „schwachen Geschlecht“ deutlich ins Absurde. Da spielte es dann auch keine Rolle mehr, dass sieben Madln kräftig anziehen durften, während bei den Burschen die Teamstärke auf fünf begrenzt war.

In verletzungsbedingter Abwesenheit der Seriensieger, dem Team „Rehlein“, gewannen so heuer das Tauziehen auf der Lenggrieser Festwoche die kräftigen Burschen aus Bad Heilbrunn. Die Jachenauer Burschen sicherten sich vor dem Lenggrieser „Migga-Stammtisch“ im Endklassement den zweiten Platz.

Heuer war das Tauziehen unter der Ägide der örtlichen Katholischen Landjugend erfolgt. Nächstes Jahr werden sich die Festwirte komplett aus der Organisation zurückziehen. „Das ist doch mehr etwas für die Jungen“, so die übereinstimmende Meinung der Gascha-Brüder. Natürlich wird der Gaudibewerb als ein Höhepunkt fester Bestandteil der Festwoche bleiben.

Ein überaus positives Resümee zog Peter Gascha am letzten Tag der Lenggrieser Festwoche: „Am Anfang war es heuer witterungsbedingt etwas zäh, dann hat sich aber alles normalisiert.“ Es wurde sogar so normal, „dass wir annähernd die Zahlen des Vorjahres wieder erreicht haben.“ So wurden rund 270 Hektoliter Getränke an den Mann (beziehungsweise die Frau) gebracht, zudem verschlangen die Besucher an die 3,2 Tonnen Grill-Hendl. Überaus gut angenommen wurde laut Gascha die Pils- und Weißbierschänke gleich neben den Toilettenhäuschen: „Die Bieselbar ist der große Hit.“

Auch wenn die „boarische Rocknacht“ am vergangenen Montag ausverkauft war, so wurden doch die meisten Gäste am Samstag gezählt, als die Showband „Manyana“ zu Gast im Festzelt war. „Da war die Hütte abartig voll. So richtig Party“, berichtete Gascha. Zuletzt sprach er noch ein großes Lob an die Lenggrieser Jugend aus: „Die kamen alle sauba in Tracht, haben fröhlich zusammen gefeiert – und nicht den geringsten Ärger gemacht. Richtig schee.“

Da auch die Schausteller nach anfangs schlechten Umsatzzahlen zum Schluss hin wieder aufgeholt haben, „spricht nichts gegen eine Wiederholung der Festwoche im nächsten Jahr.“

esc

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