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Auf Abwegen: Ein Mini landete am Fahrweg zur Stiealm im Graben.

Helfer staunen nicht schlecht

Wegen Navi: Münchner landet statt mit Snowboard mit seinem Mini im Schnee

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Der junge Münchner vertraute seinem Navi am Brauneck in Lenggries. Im Schnee landete er damit schon, aber nicht mit seinem Snowboard. Die Retter staunten nicht schlecht.

Lenggries - Er wollte am Brauneck sein neues Snowboard ausprobieren. Doch weil er den Anweisungen seines Naivgationsgerätes vertraute, fuhr ein junger Münchner an Weihnachten statt zur Bergbahn auf einen gesperrten Fahrweg Richtung Stielam. Die Irrfahrt endete im Straßengraben. 

Sein Navigationsgerät hat einen jungen Autofahrer aus München am 2. Weihnachtsfeiertag auf Abwege gebracht. Laut Mitteilung der Bergwacht Lenggries wollte er am Brauneck sein neues Snowboard ausprobieren. 

Irrfahrt am Skigebiet Brauneck: Münchner landet mit Mini im Graben

Das Navi aber lotste ihn statt zur Bergbahn auf den Sommerweg in Richtung Stiealm, der für die Öffentlichkeit gesperrt ist. Dort kam er rund 200 Meter über die Schranke hinaus und landete im Graben. 

Die alarmierte Bergwacht konnten laut Sprecherin Sylvia Frei vor Ort mit ihrem Quad nicht viel ausrichten, „außer dem peinlich berührten Autofahrer gut zuzureden“, bis Feuerwehr und Polizei die Bergung des Autos übernahmen. 

Allgemein hätten die Helfer „große Augen gemacht“. Denn im Sommer verirre sich öfter mal ein Auswärtiger auf den Fahrweg. Der Mini-Fahrer aber sei „der Erste, der es auch im Winter geschafft hätte“.

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Hubschraubereinsatz am Brauneck - Freestylerin gestürzt

Am selben Tag gab es am Idealhang einen Hubschraubereinsatz. Wie Sylvia Frei mitteilt, war ein Freestyle-Skifahrer (21) aus dem Landkreis beim Sprung über eine Schanze gestürzt und auf dem Rücken gelandet. 

Weil eine Wirbelsäulenverletzung nicht ausgeschlossen war, wurde für einen schonenden Transport der Helikopter angefordert. Dieser brachte den jungen Mann in die Unfallklinik Murnau.

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Zu versorgen hatte die Lenggrieser Bergwacht am langen Weihnachtswochenende außerdem einen Skitourengeher, der am Sonntag am Brauneck in steilem Gelände mehrere Meter abgerutscht war und sich Schürfwunden an den Händen zugezogen hatte.

Und das ist am Samstag im Nachbars-Skigebiet passiert: Am Spiztingsee: Rodler (11) stürzt zehn Meter Felswand hinab - Skifahrer wird überfahren

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