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Die Fahrt mit der Brauneck-Bergbahn gehört zu den Inklusiv-Leistungen der „Gästekarte plus“.

Fünf Jahre „Gästekarte plus“ 

Eine sehr gefragte „Urlaubsversicherung“

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Bergbahn und Schwimmbad inklusive: Die „Gästekarte plus“ bietet Lenggries-Urlaubern jede Menge Mehrwert. Fünf Jahre nach der Einführung verzeichnet Tourismus-Chefin Ursula Grottenthaler steigende Nachfrage von Seiten der Gäste und wirbt darum, dass noch mehr Gastgeber mitmachen.

Lenggries – Die Konkurrenz ist groß: Um sich auf dem umkämpften Markt als Urlaubsziel abzusetzen, baut Lenggries seit fünf Jahren auf die „Gästekarte plus“. Die Bilanz von Tourismusleiterin Ursula Grottenthaler zum kleinen Jubiläum fällt rundum positiv aus. Insbesondere registriert sie, dass immer mehr Gäste gezielt in solchen Unterkünften buchen, die die „Gästekarte plus“ anbieten.

Das sind inzwischen viele: 56 Gastgeber machen laut Grottenthaler bei der „Gästekarte plus“ mit. Damit sei fast die Hälfte der Lenggrieser Gästebetten abgedeckt. „Weil die Nachfrage auf Seiten der Urlauber stetig zunimmt, könnten wir sogar noch mehr ,Betten mit Mehrwert‘ gebrauchen“, sagt die Chefin der Tourist-Information.

Aus Grottenthalers Sicht haben die Gastgeber konkrete Vorteile, wenn sie die „Gästekarte plus“ anbieten. Statistische Auswertungen würden zeigen, dass die Häuser von sogenannten Plus-Gastgebern „spürbar besser“ ausgelastet seien als der Durchschnitt. „Wir merken, dass Gäste gezielt bei uns anfragen, in welchen Häusern sie die ,Gästekarte plus‘ bekommen.“ Diese Interessenten hätten vorab schon auf der Lenggrieser Internetseite, aus der Zeitung oder durch anderweitige Werbung von den Vorteilen dieses Angebots erfahren. Häufig werde auch gefragt, ob man die Plus-Karte kaufen kann. Das ist jedoch nicht möglich. Erhältlich ist sie nur als Inklusiv-Leistung bei teilnehmenden Beherbergungsbetrieben.

Seit der Einführung im Jahr 2012 wurde die Karte schon rund 100 000-mal ausgegeben. Warum sie so gefragt ist, liegt auf der Hand: Inhaber können in ihrem Urlaub zum Beispiel je einmal kostenlos mit der Brauneck-Bergbahn und mit der Blombergbahn fahren, das Freibad Arzbach besuchen oder in der Hirschkuss-Genussmanufaktur die hausgemachten Liköre verköstigen. Täglich freier Eintritt ist unter anderem in der „Isarwelle“, im Naturfreibad, im Heimatmuseum und im Naturparkhaus Hinterriß inklusive. Dazu gibt es Ermäßigungen bis zu 50 Prozent für diverse Freizzeitaktivitäten von der Raftingtour über Bullcarts und Hochseilgarten bis hin zum Skikurs und -verleih. Grottenthaler bezeichnet die „Gästekarte plus“ als eine Art „Urlaubsversicherung“ für den Fall, dass das Wetter mal nicht so schön ist – wie es zum Beispiel gerade jetzt in den Pfingstferien durchaus mal der Fall sein könne.

Für Regentage seien die „Isarwelle“ oder die Auseinandersetzung mit der Geschichte der Flößerei im Museum prädestiniert. Aber mit „Gästekarte plus“ würden sich die Urlauber auch bei halbscharigem Wetter eher einmal zu einer Fahrt aufs Brauneck entschließen und es sich oben nach einer vielleicht etwas kürzeren Wanderung auf den Hütten und im Panoramarestaurant gut gehen lassen. „Das ist ein Gewinn für die oben angesiedelte Gastronomie.“

Ein Einwand, den Grottenthaler immer wieder zu hören bekommt, lautet: „Aber die Einheimischen haben nichts davon.“ Das sehe nur auf den ersten Blick so aus, entgegnet sie. „Die Plus-Karte ist jedoch auch ein Weg, die Gäste im Ort und in der Region zu halten und zu unseren Freizeitanbietern zu führen. Der Erhalt und Ausbau der Freizeit- und Gemeinschaftseinrichtungen, wie zum Beispiel der Isarwelle, kommt natürlich auch den Einheimischen zugute und sichert Arbeitsplätze und Einkommen vor Ort.“

Plus-Gastgeber werden

Wer als Gastgeber die „Gästekarte plus“ anbieten will, bekommt in der Tourist-Information Auskünfte zum Ablauf und den weiteren Einzelheiten. Um im nächsten Gastgeberverzeichnis als entsprechender Anbieter aufgeführt zu werden, sollte man sich bis 20. Juni entschieden haben.

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