Hütte in Flammen: Die Feuerwehren Wegscheid und Lenggries rückten an den Weltcuphang aus, wo die untere Geisreiter-Alm brannte.

Ermittlungen zu Feuer am Brauneck 

Hütte war „völlig verwahrlost“

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Lenggries – Nach dem Brandalarm am Brauneck schließt die Polizei einen technischen Defekt aus. Warum die  Geisreiter-Alm niedergebrannt ist, ist weiter unklar.

Was ist die Ursache für den Brand, der vor knapp zwei Wochen am Brauneck ausgebrochen ist? Diese Frage ist noch immer ungeklärt, wie die Polizei gestern auf Anfrage mitteilt. Nur eines kann laut Andreas Guske, Sprecher der Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, nach jetzigem Ermittlungsstand ausgeschlossen werden: ein technischer Defekt. Denn Technik gab es in der niedergebrannten Hütte keine. „Es bestand kein Stromanschluss“, so Guske.

Wie berichtet, war am Abend des 16. Juni die untere Geisreiter-Alm niedergebrannt. Die Hütte stand am Weltcup-Hang etwas abseits der Skiabfahrt, unweit der oberen Umlenkscheibe des Skilifts. Als die Feuerwehren Wegscheid und Lenggries eintrafen, stand das Gebäude bereits lichterloh in Flammen. Die Helfer verhinderten ein Übergreifen der Flammen auf den nahen Waldrand.

War der Sachschaden anfangs schwer abzuschätzen, steht laut Polizei mittlerweile fest, dass die Hütte „restlos verwahrlost“ und „seit mindestens 15 Jahren ungenutzt“ war, so Guske. Die Kripo schätzt daher, dass sich die Schadenshöhe „maximal im fünfstelligen, eher im vierstelligen Bereich“ bewegt. 

Brand am Weltcuphang

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