Große Attraktion für Kinder: Der Flying Fox. Fotos: dh

Fest am Berg

Besucher stürmen das Brauneck

Lenggries – Weit über 3000 Gäste besuchten das zwölfte Fest am Berg.  Für Jung und Alt war bunte Unterhaltung geboten.

Ideales Wanderwetter hat am Sonntag für einen Ansturm beim 12. Fest am Berg gesorgt. „Wir haben schon einmal 200 Bergfestbesucher mehr nach oben gebracht. Aber die Beförderung von 3200 Fahrgästen hat diesmal zumindest an der Rekordmarke gekratzt“, freute sich Bergbahn- Geschäftsführer Peter Lorenz über einen rundum gelungenen Tag. Noch mehr begeistert war Lorenz vom reibungslosen und unfallfreien Ablauf: „Mir ist nichts von einem Verletzten oder sonstigem Zwischenfall bekannt. Mit der Bahn musste zwar etwas länger als geplant gefahren werden, doch alle Besucher hielten sich ziemlich genau an die vorgegebene Zeit.“

Dabei war die Versuchung schon groß, etwas länger in einer der urigen Einkehrmöglichkeiten zu verweilen. Schließlich wurde überall bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Selbstverständlich kann bei so viel gutem Essen natürlich auch das ein oder andere Verdauungsschnapserl nicht schaden. Und während die Erwachsenen sich zu einer zünftigen Unterhaltungsmusik noch ein Haferl Kaffee samt Kuchen gönnten, vergnügte sich der Nachwuchs an einer der zahlreichen Attraktionen. Hüpfburg, Trampolin, Maltische und natürlich der Flying Fox waren von Vormittag bis in den späten Nachmittag stets belagert.

Manche hatten es allerdings auch eilig, wollten möglichst viele Hütten aufsuchen. Wer bis Ende August nämlich alle Stempel der beteiligten Anlaufstationen zusammen hat, kann schöne Preise gewinnen. Darunter eine Wintersaisonkarte für das Brauneck oder einen Tisch für acht Personen auf dem Oktoberfest. „Geh weida, trink ma no a Halbe“, forderte der Schorsch seinen Begleiter auf. Aber der Franz wollte weiter: „I möcht den Wiesntisch gwinna. Geh weida, pack ma‘s.” Und schon stiegen sie auf zur nächsten Alm.

Der kleine Severin aus Düsseldorf wollte dagegen nicht von seinem Platz weichen: „Mama ich möchte noch einen Kaiserschmarrn“. Die Mutter konnte es nicht fassen: „Du hast doch schon einen bekommen. So viel verspeist du sonst nie.“ Und prompt lieferte der Zwölfjährige die Erklärung: „Der hat einfach so super lecker geschmeckt.“ Sein Wunsch wurde erhört, allerdings gab’s auf dem Rückweg Klagen über leichte Bauchschmerzen. Also doch jemand, der den Tag nicht ganz unbeschadet überstanden hat.

Aber das konnte Peter Lorenz nicht wissen. Ebenso hat der Bergbahn-Geschäftsführer natürlich keinen Einblick, wie viele das Brauneck zu Fuß in Angriff genommen haben. Und das waren wahrlich nicht wenige. Also vielleicht doch ein neuer Besucherrekord beim „Fest am Berg“. 

Hans Demmel

Schee war's: Das "Fest am Berg" in Bildern

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