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Nur noch kurze Zeit eingerüstet: Die St.-Anna-Kapelle in Fleck. 

Flecker St.-Anna-Kapelle: Jetzt fallen die Gerüste

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Lenggries - Noch stehen die Gerüste. Aber das soll sich bald ändern. Die Außenrenovierung der St.-Anna-Kapelle in Fleck ist kurz vor dem Abschluss. Erfreulich für die Verantwortlichen: Die Rundum-Erneuerung des Schmuckstücks bleibt im Kostenrahmen.

Seit dem Frühjahr ist das kleine Gotteshaus eine Baustelle – mit sehr unterschiedlichem Erscheinen. Ende April war die Kapelle an der Ortsdurchfahrt komplett mit einer weißen Plane verhüllt. Danach kam das große Gerüst. Dessen Tage sind nun gezählt. „Nächste Woche wird es abgebaut“, kündigt Herrmann Thurner auf Nachfrage an. Der Ellbacher Architekt koordiniert im Auftrag der Kirchenstiftung die Baumaßnahmen und hat sie das ganze Jahr über begleitet.

„Die Renovierungsarbeiten sind kurz vor dem Abschluss“, bestätigt der Lenggrieser Kirchenpfleger Peter Dichtl, der mit der Kirchenverwaltung Lenggries auch für die Filialkirche in Fleck verantwortlich ist. Demnach sind die Dachdecker bereits fertig. Sie haben das 35 Jahre alte Schindeldach komplett erneuert. Die hölzerne Eindeckung war durch Wind und Wetter arg in Mitleidenschaft gezogen worden. „Teilweise konnte man schon durchschauen“, sagt Dichtl. Noch einige Restarbeiten warten auf die Kirchenmalerin aus Gmund, und der Spengler müsse die Eingangstüre an der Straßenseite noch mit einem Blechdach versehen. Dann steht laut Dichtl der Beendigung der Baustelle nichts mehr im Weg. „Bis spätestens Anfang Oktober dürfte alles fertig sein.“

Die aufwendige Renovierung der 200 Jahre alten Kirche sei weitgehend problemlos über die Bühne gegangen. Nur der verregnete Juli habe die Zimmererarbeiten ein wenig gebremst. „Da musste immer wieder alles mit Planen abgedeckt werden, damit es nicht ins Innere der Kirche regnete“, so Dichtl. Ganze Arbeit haben auch die weißen Planen geleistet, mit den die Kirche Ende April komplett eingehüllt wurde. Die Begasungs-Maßnahme zur Bekämpfung des Holzbocks sei sehr wirksam gewesen. Die Kirche sei jetzt schädlingsfrei.

Erfreulich ist laut Dichtl auch, dass die Renovierung den vorgegebenen Kostenrahmen von rund 335 000 Euro nicht sprengen werde. Die Schlussabrechnungen lägen zwar noch nicht vor. Dennoch sei bereits jetzt abzusehen, dass es zu keinen finanziellen Ausreißern kommen werde. Hier sei von Vorteil gewesen, dass die Arbeiten bereits im vergangenen Winter ausgeschrieben wurden.

Noch offen ist, wann und in welcher Form der Abschluss der Bauarbeiten gefeiert werden soll. „Es ist noch nichts spruchreif“, so Dichtl. Da müssten sich alle Beteiligten noch Gedanken machen.

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