Das Schlegldorfer Feuerwehr ist viel zu klein. Nun ist ein Neubau geplant. 
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Das Schlegldorfer Feuerwehr ist viel zu klein. Nun ist ein Neubau geplant. 

Gemeinderat 

Neubau für Schlegldorfer Feuerwehr

  • Veronika Ahn-Tauchnitz
    vonVeronika Ahn-Tauchnitz
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Die Feuerwehr Schlegldorf braucht eine neues Gerätehaus. Das sieht der Lenggrieser Gemeinderat genauso. In seiner Sitzung am Montag fasste er den Grundsatzbeschluss für den Neubau.

Lenggries – Für Gemeinderätin Elisabeth Ertl (CSU) ist es überhaupt keine Frage. „In Schlegldorf braucht es echt ein neues Feuerwehrhaus. Ich glaube, es ist das älteste in der ganzen Gemeinde“, sagte sie am Montag in der Sitzung. Bürgermeister Markus Landthaler (FWG) gab ihr Recht. „Es ist absolut in die Jahre gekommen. Der Neubau ist unbedingt notwendig.“ Dabei gehe es im Moment aber nur um den Grundsatzbeschluss, „nicht um die Detailplanung“, betonte der Rathauschef.

„Neubau unbedingt notwendig“ 

Eine grobe Vorstellung bekam das Gremium aber schon einmal. Erste Skizzen lagen nämlich vor. „Die Mitglieder der Feuerwehr haben sich da wirklich narrisch viel Arbeit gemacht“, lobte Landthaler. Warum der Neubau zwingend notwendig ist, erläuterte Kämmerer Michael Wenig. Das Gebäude erfülle weder vom Platz noch von der Ausstattung die Anforderungen an ein zeitgemäßes Feuerwehrhaus. Der Bestand soll daher abgebrochen werden. Angedacht ist an seiner Stelle ein Neubau mit Sozialtrakt und einer Fahrzeughalle mit drei Stellplätzen für die beiden Einsatzfahrzeuge und zwei Anhänger. Letztere könnten auf einem gemeinsamen Stellplatz untergebracht werden.

Kosten für Gemeinde noch ungewiss 

Abgeklopft hat Wenig bei der Regierung von Oberbayern schon einmal die Fördermöglichkeiten. In Aussicht gestellt werden von dort 178 000 Euro. Die gibt es auch, wenn beim Neubau einiges in Eigenleistung erbracht wird und die Bevölkerung das Projekt hoffentlich mit zahlreichen Spenden unterstützt.

Welche Kosten auf die Gemeinde zukommen, lasse sich im Moment schwer sagen. „Wir sind noch ganz am Anfang und haben noch nicht einmal eine Planung“, sagt Wenig auf Anfrage. In der Finanzplanung für die kommenden zwei Jahre stehen 950 000 Euro. Das sei aber wirklich nur eine Hausnummer, betont der Kämmerer. Weder Förderungen noch Spenden noch Eigenleistungen seien hier eingerechnet.

Grundsatzbeschluss fiel einstimmig 

Genauere Vorstellungen über die Ausgaben wird es erst geben, wenn ein konkreter Entwurf für den Neubau vorliegt. Hier wurde die Verwaltung vom Gemeinderat beauftragt, einen geeigneten Planer zu suchen. Auch Grundstücksverhandlungen, die eventuell nötig sein könnten, werden in die Wege geleitet. Der Grundsatzbeschluss, einen Neubau in Angriff zu nehmen, fiel einstimmig.

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