Gemeinderat

Grundschülern geht bald ein neues Licht auf

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Die Gemeinde Lenggries rüstet um: In einem Teil der Grundschule an der Geiersteinstraße wird die bisherige Beleuchtung durch LED-Lampen ersetzt.

Lenggries – Rund 117 000 Euro wird das kosten – allerdings dürfte es einen satten Zuschuss aus einem Förderprogramm geben. Die Pläne stellten Marcus Klingler vom gleichnamigen Benediktbeurer Ingenieurbüro und sein Mitarbeiter Benedikt Auer am Montag in der Gemeinderatssitzung vor.

Die Leuchtstoffröhren seien „nicht mehr ganz zeitgemäß“, sagte Klingler. 14 Zimmer plus Nebenräume und Flure bekommen nun eine neue Beleuchtung. Dabei geht künftig vieles von selbst. Zwar müsse der Lehrer morgens noch das Licht einschalten. „Dann regelt sich das Ganze aber je nach Tageslichteinfall“, erklärte Auer. Bewege sich 15 Minuten lang nichts mehr im Zimmer, schaltet die Anlage automatisch ab. „Das leidige Vergessen des Lichtausschaltens gibt es damit nicht mehr.“ Bis zu 75 Prozent Energie lasse sich durch die LEDs einsparen. Nach 14 bis 18 Jahren haben sich die Lampen damit praktisch selbst bezahlt, so Auer. Dabei gehe man von einer Lebensdauer von mindestens 20 Jahren aus. „Außerdem sind sie wartungsarm. Das freut den Hausmeister.“ 40 Prozent der 117 000 Euro teuren Investition könnte es aus einem Förderprogramm des Projektträgers Jülich geben – sofern der Antrag bis Ende September eingereicht wird.

„Gibt es denn verschiedene Farben bei der Beleuchtung?“, wollte CSU-Fraktionschef Bernhard Simon wissen. „Nein. Vorgesehen ist Neutralweiß“, antwortete Auer. Theoretisch gebe es die Möglichkeit, LED einzusetzen, die je nach Lichteinfall die Farbe bis hin zu Kaltweiß ändern, ergänzte Klingler. „Das soll die Aufmerksamkeit steigern – und manche Schulen machen das.“ Allerdings steigert es auch die Kosten um etwa 60 Prozent – und von der Förderstelle gibt es dafür kein Geld.

Der Gemeinderat beschloss einstimmig, die Umrüstung in Angriff zu nehmen. Bis Anfang 2018 sollte die Leistung ausgeschrieben werden. Der Austausch würde dann in den Sommerferien nächstes Jahr über die Bühne gehen. 

Rubriklistenbild: © dpa

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