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Chor und Orchester des Gymnasiums Hohenburg überzeugen bei ihrem gemeinsamen Auftritt.

Weihnachtskonzert

Gymnasium Hohenburg: „Schlosswepsen“ im Solo-Modus

Das Weihnachtskonzert des Gymnasiums Hohenburg besticht durch zahlreiche Soloeinlagen.

Lenggries Passend zu den leise rieselnden Schneeflocken wurde das Publikum, das am Dienstagabend zum Konzert des Gymnasiums Hohenburg nach Lenggries kam, in weihnachtliche Stimmung versetzt, als die Schülerinnen ihren lang geprobten musikalischen Genuss zum Besten gaben. Dabei zeigten schon die jüngsten „Schlosswepsen“, dass auch nach nur wenigen Monaten an den Instrumenten eine klangvolle Darbietung von altbekannten Liedern zu meistern ist.

Gebannt lauschten die Gäste nach der herzlichen Begrüßung durch Schulleiter Christoph Beck den Weisen aus unterschiedlichen Ländern, die von Bläser-Ensembles, Chören und Orchestern abwechslungsreich aufgeführt wurden. Es gab Lustiges, Stimmungsvolles und Besinnliches. Jeder Musikstil wurde dargeboten, und für jeden Geschmack war etwas dabei.

Soli an Violine, Klavier, Gitarre, Harfe und Saxophon

In diesem Jahr verursachten vor allem die zahlreichen Soli Gänsehaut bei den Zuhörern. So hätte man beispielsweise bei Valentina Flüggen mit „Csardas“ an der Violine in der vollbesetzten Aula eine Stecknadel fallen hören können, während zu Mozarts Klavierstück „Alla Turca Jazz“ von Elisabeth Bolotashvili oder Einaudis „I giorno“ von Lea Wohlgemuth die Füße in schnellem Takt mit tanzten.

Auch bei Soli an Gitarre (Sarina Haushofer), Harfe (Marianne Heufelder) und Saxofon (Lisa Orel) kam festliche Stimmung auf. In einem Sketch der Theatergruppe unter der Leitung von Christine Hoyer und Anja Budich wurde den Besuchern bewusst, dass im alljährlichen Weihnachtsrummel oft etwas ganz Wesentliches übersehen wird, was eine Journalistin in Umfragen auf dem Marktplatz Lenggries herauszufinden suchte. Nämlich, was denn das „wahre Weihnachten“ sei. Dass sich der eine oder andere hier wiederfand, zeigte sich in fröhlichem Gelächter und honorierendem Applaus.

Der Beifall wurde aber begeistert allen Mitwirkenden zuteil, die von Direktor Beck für ihre tollen Leistungen gelobt und mit Süßigkeiten beschenkt wurden. Er bedankte sich bei der Orchesterleiterin Heidi Rest, bei Sepp Müllers „MÜsikwerkstatt“ und bei so mancher Lehrkraft, die selbst mit Instrument und Gesang zum Gelingen des Abends beitrug – ihn selbst dabei nicht zu vergessen.

Ein ganz besonderer Dank ging an die musikalische Leitung in Person von Constanze Zelfel, die nach krankheitsbedingtem Ausfall eines Kollegen spontan die Organisation des gesamten Konzerts übernommen hatte.

Zum Abschluss des gelungenen Abends fielen alle Anwesenden in das Stück „Sleigh Ride“ ein. Und ganz bestimmt ist nun auch der letzte Vorbereitungsstress von feierlicher Vorfreude abgelöst worden. 

  Susanne Reising

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