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Bei der gemeinsamen Scheckübergabe (v. li.): Sigi Brandhofer, Robert Kiefersauer, Rosi Rauchenberger und Sarah Bartl mit Tom Witjes. 

Spendenaktion

Hilfe für Tom Witjes: Judoka lassen nicht locker

Der nach einem Unfall gelähmte Tom Witjes erhält nach wie vor große Unterstützung von den Lenggrieser Judoka.

Lenggries – Bereits sechseinhalb Jahre liegt dieser schreckliche Unfall zurück: Bei einem Judo-Wettkampf, brach sich damals Tom Witjes den dritten Halswirbel. Seitdem ist er vom Hals abwärts gelähmt. Die Anteilnahme an seinem Schicksal ist auch nach dieser langen Zeit noch sehr groß. Vor allem seine Vereinskameraden vom Turnverein Lenggries setzen sich nach wie vor für den ehemaligen Top-Sportler ein. Jetzt haben sie erneut mit verschiedenen Aktionen beträchtliche Spendengelder gesammelt.

„Nach allen Abzügen kommen wir auf insgesamt 10 000 Euro“, sagt Robert Kiefersauer. Er war zusammen mit Witjes Judo-Trainer und damals auch Abteilungsleiter beim Lenggrieser Turnverein. Heute hilft er gerne bei jeder Aktion mit, die dem Querschnittsgelähmten dabei unterstützt, sein Leben zu meistern.

Vor Kurzem fand ein Benefiz-Fußballspiel zwischen den Traditionsmannschaften Lenggrieser SC und 1. FC Kaiserslautern statt (wir berichteten). Die Bilanz: 5300 Euro Einnahmen. „Ich möchte mich einfach bei allen bedanken, die mitgeholfen und gespendet haben“, so Kiefersauer. „Der Tom war so emotional und erfreut, der hatte Tränen in den Augen.“ Besonders sei auch die positive Resonanz der Firmen und Helfer gewesen. „Das Spiel hat allen viel Spaß gemacht, und wir konnten auf diese Weise wieder ein bisschen helfen.“

Eine weitere Aktion stellte die Damenmannschaft des Vereins auf die Beine. Die Frauen ließen sich ablichten und verkauften einen Kalender. 4700 Euro brachte dieser ein. Verwendet werden die Spenden laut Kiefersauer für teure therapeutische Behandlungen und neue Gerätschaften.

Und auch in Zukunft wollen die Lenggrieser Sportler Witjes unterstützen. „Auf jeden Fall gibt es weitere Aktionen“, verspricht der ehemalige Abteilungsleiter. „Was genau es wird, lassen wir auf uns zukommen. Aber wir lassen nicht locker.“

Tamara Scheid

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