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Die Brücke über die Isar unterhalb des Sylvensteins muss saniert werden.  

Isarbrücke

Die nächste Baustelle am Sylvenstein

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Lenggries – Kaum sind die Modernisierungsarbeiten auf dem Sylvensteindamm abgeschlossen, entsteht einige hundert Meter weiter die nächste Baustelle. Die Brücke über die Isar wird saniert. Knapp ein Jahr wird das dauern – und nicht nur für Autofahrer, sondern auch Bootsfahrer Einschränkungen bringen.

Im Moment läuft die Ausschreibung der Arbeiten. Ab März soll mit der Sanierung der 1956 gebauten Brücke begonnen werden. Im Zug der regelmäßig stattfindenden Brückenprüfung war festgestellt worden, dass eine Sanierung notwendig ist. Zuletzt hatte die Fahrbahn vor rund 15 Jahren einen neuen Belag erhalten.

Dieses Mal werde die Fahrbahnplatte komplett neu gemacht, erklärt eine Vertreterin des staatlichen Bauamts in Weilheim. Pfeiler und Widerlager bleiben zwar bestehen, „dennoch ist das ziemlich viel Arbeit“. Zudem wird die Brücke im Zuge der Arbeiten um 30 Zentimeter angehoben. „Das ist eine Vorgabe des Wasserwirtschaftsamts.“

Damit auf der Bundesstraße 13 gearbeitet werden kann, muss der Verkehr an der Baustelle vorbeigeleitet werden. Das geht nur durch den Bau einer Behelfsbrücke. Hier werden bei einigen Autofahrern die Alarmglocken schrillen. Als die neue Dichtwand in den Damm eingezogen wurde, musste der Verkehr auch über eine Behelfsbrücke fließen. Lange Staus waren regelmäßig die Folge.

Anders als die Behelfsbrücke am Damm wird jene über die Isar aber zweispurig sein, die Beeinträchtigungen dürften sich also in Grenzen halten. „Wir werden aber die Geschwindigkeit auf 30 reduzieren müssen. Ich hoffe, die Lkw halten sich daran“, sagt die Brückenexpertin am Bauamt.

Auf Beeinträchtigungen müssen sich aber nicht nur die Autofahrer einstellen. Die Isarbrücke ist auch ein beliebter Einstiegspunkt für Kanu- und Bootsfahrer. „Die werden wir für die Zeit der Bauarbeiten vertreiben müssen“, sagt die Behörden-Mitarbeiterin. Denn die Zufahrt zur Behelfsbrücke und der Einstiegsbereich würden sich leider in die Quere kommen.

Bis Weihnachten sollen die Arbeiten möglichst abgeschlossen sein. 2017 würde dann nur noch die Behelfsbrücke abgebaut. Was das Ganze kosten wird, wollte die Vertreterin des Staatlichen Bauamts gestern auf Anfrage nicht sagen, schließlich laufe ja gerade die Ausschreibung. Und diese soll ein möglichst günstiges Ergebnis bringen.

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