Mann sticht mehrere Menschen in Finnland nieder

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So sehen Sieger aus: Nach der Jury-Entscheidung wurde gefeiert – Luca Lapper (vo., li.), Maria Rest (vo., 2. v. li.), Vroni Rest (vo., 2. v. re.) und Kristina Morlang (re.)

Isarwinkler Band bei Deutschlands größtem Schülerband-Wettbewerb

„Break Outs“ spielt sich nach vorne

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Was für ein toller Erfolg: Die Isarwinkler Schülerband „Break Outs“ ist bei Deutschlands größtem Schülerband-Wettbewerb im bayerischen Vorfinale in München auf dem dritten Platz gelandet.

Lenggries -„Das ist Wahnsinn“, freut sich Musiklehrerin Nicole Müller-Pürzer von der „MÜsikwerkstatt“ in Lenggries.

Sie und ihr Mann Sepp hatten die Schüler erst vor wenigen Wochen für den Wettbewerb namens „School Jam“ angemeldet. „Da war mir noch gar nicht klar, wie groß dieser ist“, sagt Müller-Pürzer. Das Finale wird Anfang April auf der Musikmesse in Frankfurt stattfinden. Im Vorfeld, so weiß Müller-Pürzer jetzt, hatten sich 2500 Bands aus ganz Deutschland beworben. Die Lenggrieserin schickte von „Break Outs“ und „Phoenix“ jeweils ein Video, aber nur „Break Outs“ schaffte es in den Vorentscheid. Derzeit gibt es bundesweit neun Vorfinal-Runden mit jeweils zehn Bands. Eine dieser Entscheidungen war am Montag in München.

„Die Aufregung war ganz schön groß“, berichtet Müller-Pürzer. Für die Teilnahme durften die Jugendlichen sogar ihre Schulen in Hohenburg und Gaißach früher verlassen. Knapp 200 Zuhörer waren ins „Ampere“ gekommen, „bis aus Franken“. Die Aufregung wuchs, als Kristina Morlang, Vroni Rest, Maria Rest und Luca Lapper feststellten, dass sie für den letzten Auftritt gesetzt und noch dazu mit Abstand die Jüngsten waren. „Aber dann haben sie auf unglaubliche Weise die Halle gerockt. Voll cool“, sagt Müller-Pürzer. Das Publikum sei ziemlich schnell „voll mitgegangen. Die Vier haben einen richtig guten Draht zu den Zuhörern aufgebaut“. Sängerin Maria habe mit ihrem Solo überzeugt, und „der coole Basslauf von Vroni und der Teppich von Kristina am Keyboard waren spitze“, sagt die Musiklehrerin stolz. Luca am Schlagzeug habe alles gegeben. „Sie waren echt spitze. Sympathisch und authentisch.“ Kein Wunder war es deshalb, dass „Break Outs“ auf den dritten Platz kam. „Der Nachteil war nur, dass wir keine Eigenkompositionen bieten konnten“, erklärt Müller-Pürzer.

Entsprechend groß ist jetzt auch die Freude bei den Lehrern Sepp Müller, Toni Simon und Sebastian Schwarzenberger. Ins Finale nach Frankfurt dürfen zwar nur die beiden Sieger-Bands, aber für „Break Outs“ gibt es Freikarten. „Mal schauen, ob sie hinfahren“, sagt Müller-Pürzer, die mit ihrem Mann Sepp als Fachbesucher auf der Messe sein wird. 

Auftritt: „Break Outs“ spielt am Freitag, 24. Februar, beim Judo-Fasching in der Arzbacher Turnhalle. Gefeiert wird von 18 bis 21 Uhr.

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