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Versöhnliche Worte schlug der Vorsitzende des Kreisjagdverbands Wolfgang Morlang (2. v. re.) an. Walte r Wintersberger (re.) vom LBV nahm die Entschuldigung an. Mit am Tisch saßen auch (v. li.) der Vize-Hochwildhegeringberater Rudolf Plochmann, Michael Foerst vom Landratsamt, Kreisjagdberater Vollrad von Poschinger sowie Forstdirektor Christian Webert.

Eröffnung der Hegeschau in Lenggries

Jäger entschuldigen sich für den Begriff „Vogelbuberl“

Die Steinwild-Zählung führte zum Streit zwischen dem Kreisjagdverband und dem Landesbund für Vogelschutz. Jetzt sprechen sich die Beteiligten nochmal aus.

Lenggries – In friedliche Bahnen gelenkt wurden bei der Eröffnung der Hegeschau in Lenggries die Diskrepanzen zwischen dem Kreisjagdverband (KJV) und dem Landesbund für Vogelschutz (LBV). KJV-Vorsitzender Wolfgang Morlang entschuldigte sich für die Bezeichnung „Vogelbuberl“, was der LBV-Kreisvorsitzende Walter Wintersberger annahm. Es sei aber sinnvoll, sich noch einmal auszusprechen, sagte Wintersberger.

Eigentlicher Auslöser des Konflikts sei der mangelnde Informationsfluss zwischen dem Bayerischen Jagdverband (BJV) und dem Kreisjagdverband gewesen, hat man inzwischen festgestellt. Denn der BJV hatte mit dem Landesbund für Vogelschutz in Sachen Steinwild-Zählung eine Kooperation beschlossen – ohne dies allerdings mit dem betroffenen Tölzer Kreisverband und der Unteren Jagdbehörde am Landratsamt abzuklären. „Von unserer Seite ist nichts gemacht worden, was nicht mit dem BJV abgesprochen gewesen wäre“, betonte Wintersberger in seiner Stellungnahme.

Wie berichtet, hatte Morlang den Begriff der „Vogelbuberl“ vor Kurzem bei der Jahresversammlung des KJV benutzt. Gemeint waren jene Hobby-Forscher, die gezielt zur Benediktenwand kamen, um das Steinwild zu zählen, was aus Sicht der Jäger zu einer Beunruhigung der Tiere in den Revieren geführt habe. Die Tölzer Jäger empfanden es aber auch als Einmischung in ihren Zuständigkeitsbereich, weshalb es sogar zu Austritten aus dem Verband kam. rb

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