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Die „junge Beira Stubn- und Geigenmusi“ mit (v. li.) Clara, Magdalena, Astrid Streidl, Emma, Katie, Toni, Luisa, Magdalena beim Auftritt im Lenggrieser Alpenfestsaal.

Trachtenverein Stamm

Kräftiger Applaus für Lenggrieser Nachwuchsmusikanten

Zum Jugendsingen und -musizieren hatte der Lenggrieser Trachtenverein Stamm eingeladen.

Lenggries Für die jungen Nachwuchsmusikanten ist es ein aufregender Tag: Beim Jugendsingen und -musizieren, das der Lenggrieser Trachtenverein Stamm in zweijährigem Turnus durchführt, wird den aufstrebenden Instrumentalisten und Sängern volle Aufmerksamkeit und Konzentration abverlangt. Apropos Sänger: Bei der jüngsten Auflage des klingenden Stelldicheins im Lenggrieser Alpenfestsaal war unter den 13 angemeldeten Gruppen mit insgesamt 36 Mitwirkenden keine einzige Gesangsgruppe dabei.

Dass sich viele Mädchen und Buben lieber instrumental betätigen und mit dem Singen nicht so viel am Hut haben, dieser „Trend“ macht sich schon seit einiger Zeit bemerkbar. Ein paar gesungene Takte gab es aber schließlich doch noch: nämlich von der „Werkstatt-Geigenmusi“, die mit einem gespielten und gesungenen Zwiefachen aufwartete.

Kräftiger Applaus für den Nachwuchs

Organisiert, zusammengestellt und moderiert wurde das Programm in bewährter Weise von Rosi Rammelmaier, die beim „Stamm“ das Amt der Volksmusikwartin inne hat. Das Publikum – größtenteils Familienangehörige der nachrückenden Talente – lauschte aufmerksam und spendete kräftig Applaus für die Darbietungen.

Solchermaßen bestärkt gaben die jungen Volksmusikanten auch nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung zum geselligen Beisammensein noch Kostproben ihres Könnens. Da war dann auch das anfängliche Lampenfieber wie weggewischt.

Stamm-Vorstand Benedikt Demmel dankte den Eltern ebenso wie den musikalischen Lehrmeistern dafür, dass sie die Kinder ermuntern und „bei der Stange halten, denn es gibt auch Zeiten, in denen das Üben nicht so gefragt ist“. Es sei schön, dass die Volksmusik von so vielen jungen Leuten angenommen und weitergetragen werde. 

Mitgewirkt haben: „Ziachduo“, „Flötenduo“, „Duo Harfe und Querflöte, „Flötenmusi“, „Wegscheider Malan“, Toni Stöckl mit der Diatonischen, „Lenggrieser Hackbrettmusi“, „Zitherduo“, „junge Beirer Stubn- und Geigenmusi“, Toni Streidl mit der Diatonischen, „Werkstatt-Geigenmusi“, „Lenggrieser Musi-Malan“ und das „gemischte Ziachduo“.

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