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Die etwa 20 Meter lange und fünf Meter breite Lawine wurde oberhalb der Garlandabfahrt ausgelöst und ging bis zur Piste ab.

Brauneck

Lawine erwischt Tourengeher

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Glimpflich ausgegangen ist am Sonntagmorgen ein Lawinenabgang am Brauneck: Ein Tourengeher wurde teilweise verschüttet, blieb aber unverletzt. Ein Skifahrer hatte den Schneerutsch ausgelöst. Er war außerhalb der Pisten unterwegs.

Lenggries – Eine Lawine hat sich am Sonntag um kurz nach 9 Uhr oberhalb der Garlandabfahrt am Brauneck gelöst und ging bis zur Piste ab. Ein Tourengeher wurde teilweise verschüttet, konnte sich aber selbst befreien.

Der Mann wurde kurz unterhalb der Bergwachthütte von der Lawine erwischt. „Er steckte bis zu den Oberschenkeln im Schnee“, sagte Willi Härtle. Laut dem stellvertretenden Bereitschaftsleiter der Bergwacht Lenggries blieb der Tourengeher unverletzt. Ausgelöst wurde die etwa 20 Meter lange und fünf Meter breite Lawine vermutlich von einem Skifahrer, der außerhalb der Piste im Tiefschnee unterwegs war.

Auf den Wintersport-Betrieb am Brauneck hatte der Vorfall keine Auswirkungen. „Die Pisten sind sicher“, betont Härtle. Dafür sorgten Experten von der Bergbahn und der Lawinenkommission. Diese entschärfen am frühen Morgen Gefahrenpunkte durch Sprengungen.

Wie für den gesamten bayerischen Alpenraum gilt für das Brauneck und das Karwendel die Gefahrenstufe 3. Es herrscht also eine „erhebliche“ Lawinengefahr. Der Lawinenwarndienst rät auf seiner Homepage: „Für eine sichere und stressfreie Skitour sollte eine Entspannung der Lawinensituation abgewartet werden.“ Wer das Risiko trotzdem eingeht, sollte „detaillierte Geländekenntnisse“ besitzen und die Verhältnisse genau beobachten. Diese wechselten unter Umständen „sehr, sehr kleinräumig“.

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